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Die Dortmunder Klubs

Scharnhorst gewinnt "Schweinespiel" gegen Eving

DORTMUND Es war ein Kraftakt für den FV, doch am Ende bleibt die Erfolgsserie unter Trainer Oliver Harder bestehen. Demgegenüber steht schlussendlich eine Evinger Mannschaft, die trotz größeren Spielanteilen wieder ohne Punkte am Tabellenende verweilt.

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Scharnhorst gewinnt "Schweinespiel" gegen Eving

Evings Sven Göbel (grünes Trikot) muss sich in dieser Szene behaupten.

Die Entscheidung führte ein Angriff in der 70. Minute herbei, als sich Scharnhorsts Patrick Kramer über die linke Seite gegen mehrere Gegenspieler im Strafraum durchsetzen konnte. Sein Schuss wurde zunächst geblockt, nicht jedoch der von Noureddien Elyahyaoui, der den Ball volley unter die Latte zimmerte.

Dem Spielverlauf entsprechend war diese Führung nicht, investierte Eving doch nach Wiederanpfiff deutlich mehr und war dem ersten Tor näher als die Gastgeber. Torhüter Kevin Majewski, der den verletzten Benjamin Kellner ersetzte, parierte jedoch und brachte den Tabellenletzten zur schieren Verzweiflung. „Uns hat in solchen Momenten die Cleverness gefehlt, die Tore zu machen“, so der TuS-Verantwortliche Danny Voß. „Wir waren die bessere Mannschaft und stehen am Ende wieder ohne Punkte da, so langsam fehlen einem die Worte.“

Auf der Gegenseite war Harder erleichtert, sprach von einem „glücklichen Sieg“. „Solche Schweinespiele muss man auch gewinnen“, sagte er hinterher. Einige Nerven kostete in den 90 Minuten vor allem die Schlussviertelstunde zuzüglich der fünf Minuten Nachspielzeit. In der 76. Minute sah zunächst Scharnhorsts Patrick Kramer Gelb-Rot wegen Meckerns, nachdem er sich ein Wortgefecht mit dem Gegenspieler und dem Schiedsrichter lieferte. Diesen personellen Vorteil konnten die Gäste jedoch nicht nutzen. Nur fünf Minuten später war die Gleichzahl wieder hergestellt, weil Evings Mirsel Zahirovic wegen groben Foulspiels frühzeitig duschen gehen musste. Doch das war nicht der Roten Karten Ende. In der 84. Minute flog wieder ein Scharnhorster – diesmal traf es den eingewechselten Karim Hamiani wegen überharten Einsteigens. Die letzten Minuten drückte Eving auf den Ausgleich, doch wieder war es Majewski im Gehäuse, der den FV-Sieg festhielt.

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