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33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Schürens Cosgun zwischen Hochzeit und Halle

DORTMUND Um in der Halle bei der Fußball-Stadtmeisterschaft dabei zu sein, nehmen viele Spieler einiges in Kauf. Eyüp Cosgun allerdings erlebte ein verrücktes Wochenende: Er sagte Ja zum Fußball und zu seiner Frau Meryem. Ob er es aus den Flitterwochen rechtzeitig in die Halle schafft, bleibt abzuwarten.

Schürens Cosgun zwischen Hochzeit und Halle

Schürens Torjäger Eyüp Cosgun (links) brachte die Fußball-Hallenstadtmeisterschaft und seine Hochzeit am Wochenende perfekt zusammen.

Eigentlich hatte BSV Schürens Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis seinen Angreifer schon am ersten Zwischenrundentag nicht eingeplant. Cosgun benötigte den Freitag für die Vorbereitungen zu seinem großen Tag, seiner Hochzeit. Schließlich sollten 1300 Gäste am Samstag dem schönsten Tag im Leben des jungen Fußballers beiwohnen. Und dann stand da im Falle einer Teilnahme am Freitag noch das Verletzungsrisiko im Raum.

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Cosgun war im Stress: „Habe ich an alles gedacht, worum muss ich mich noch kümmern?“ Dann aber war klar, dass er ohne Fußball nicht konnte. „Um 15.05 Uhr wusste ich: Ich muss da hin.“ Es war nicht mehr viel zu tun. Also rief Cosgun Kalpakidis an und fragte ihn, ob er ihn noch gebrauchen könne, er schaffe es vielleicht sogar noch zum ersten Spiel. „Bring die Tasche mit“, entgegnete der Coach ihm. „Meryem war natürlich weniger begeistert, aber sie weiß ja auch, wie fußballverrückt ich bin.“ Also hatte Cosgun das Okay der zukünftigen Braut in der gepackten Tasche. „Um 17.25 Uhr stand ich in der Halle, fünf Minuten vor dem Anpfiff des Spiels gegen den VfR Sölde. „Zieh dich um“, sagte Kalpakidis nur.

"Wollte den Jungs helfen"

Mit einem sofortigen Einsatz rechnete er nicht, es gab ja noch ein weiteres Spiel. Dann aber geriet der BSV gegen den großen Hallenrivalen VfR Sölde in Rückstand. Und das ohnehin schon verrückte Unterfangen erfuhr jetzt noch eine Steigerung. Co-Trainer Torsten Lenz sah Handlungsbedarf: „Eyüp, bist du bereit?“ Und Cosguns Fußballverrücktheit setzte sich erneut durch: „Ich war zwar noch gar nicht richtig warm, aber ich wollte den Jungs unbedingt helfen.“ Und da das Schicksal offenbar dem Spieler ein in mehrerer Hinsicht unvergessliches Wochenende schenken wollte, traf Cosgun zum 1:1.

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Der nächste Akt: Der Angreifer steuerte zum 6:0 gegen den TuS Holzen-Sommerberg einen Viererpack bei. „Es hat alles bestens geklappt. Wenn ich auf dem Feld bin, dann mit ganzem Herzen, wobei ich sagen muss, dass meine Fußballbegeisterung meine Nervosität wegen der Hochzeit nicht ganz besiegen konnte.“ Dass eine Ehe nicht das Ende vom Teamgeist im Fußball bedeuten muss, bewies Cosgun dann. So verfolgte er geduldig mit der Mannschaft den restlichen Turnierverlauf am Freitagabend, ehe er dann auf Bräutigam umschaltete: „Am Abend habe ich den Anzug und die Schuhe noch einmal anprobiert.“

Flitterwochen

Dann der große Tag, an dem sich alles um seine Braut Meryem drehte. Der Samstag sollte nur ihr und ihm gehören. „Es war eine wunderschöne Hochzeit.“ Ganz ohne Schüren ging es dann aber doch nicht. Nach dem sich der BSV für die Endrunde qualifiziert hatte, feierten einige Spieler auf der Hochzeit mit. Am Sonntag ging es in die Flitterwochen, nur Eyüp und Meryem. „Wir konnten den Rückflug nur für Samstag buchen. Um umzubuchen, weil ich natürlich den ersten Endrundentag erleben wollte, sind mir die Flitterwochen doch zu wichtig“, berichtete Cosgun per Telefon aus der Türkei. „Aber sollte ich am Samstag rechtzeitig landen und wir noch dabei sein, packe ich wieder meine Tasche und spiele notfalls auch kalt.“ Meryem wäre sicher einverstanden.

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