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Senesie: «Lars Ricken hilft uns»

Fußball: Omerbegovic' sechstes Saisontor

Eine Punkteteilung nach zuvor vier Siegen in Serie, die letztlich aber ausreichte, um Platz 14 zu erreichen, den Nichtabstiegsplatz. «Letztlich zählt für uns, dass wir im Kampf um den Klassenerhalt jetzt die Nase vorn haben», sagte BVB-Trainer Theo Schneider und wagte einen Ausflug in die Psychologie: «Es ist zwar nur unser besseres Torverhältnis, was uns von Holstein Kiel trennt. Doch die Norddeutschen spüren jetzt noch mehr Druck. Und das bittere 2:3 in Osnabrück nach einer 2:0-Führung ist wohl auch nicht stimmungsfördernd.» Das Restprogramm sieht für Kiel noch das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf und die Auswärtspartie bei RW Erfurt vor. Die Borussen müssen am Samstag in Wilhelmshaven antreten und erwarten zum großen Finale eine Woche später die Talente von Bayer Leverkusen. «In Wilhelmshaven will ich ein Tor machen», berichtete Borussias bester Torschütze Sahr Senesie, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. «Ich bin wieder schmerzfrei und jetzt noch zuversichtlicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen. In den letzten zwei Partien setze ich auch auf die Hilfe von Lars Ricken, Martin Amedick und Torwart Sören Pirson», so Senesie. Im Spiel gegen Union Berlin hatten die Borussen besonders vor der Pause eine eindrucksvolle Leistung geboten. Schlussmann Marcel Höttecke zeigte keine Schwächen und parierte hervorragend in einigen Schrecksekunden. David Solga und Kosi Saka trumpften im Mittelfeld auf. «Spielpraxis ist alles. Das kann auch das beste Training nicht ersetzen. Je mehr Kosi spielt, umso besser wird er», erklärte der Dortmunder Coach, der sich natürlich auch über das sechste Saisontor von Denis Omerbegovic freute. Eine überzeugende Vorstellung bot auch Patrick Njambe. Mit ihm will der BVB den Vertrag verlängern. Schneider: «Die Gespräche laufen noch.» Zuschauen musste Defensivspieler Nico Hillenbrand: «Meine Risswunde auf dem Spann lässt noch keinen Einsatz zu.» Jörn Neumeister hat das Aufbautraining nach seiner schier unendlichen Fußverletzung fast beendet. «Nach Pfingsten starte ich ins Mannschaftstraining. Ich muss wissen, ob der Fuß die Belastung aushält», sagte der Innenverteidiger. Ansonsten droht eine neue Operation. Harald Gehring

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