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Sieben Aufrechte fahren mit

DORTMUND Die Volleyballer vom TV Hörde werden eine Kiste Bier als Geschenk im Gepäck haben, wenn sie sich auf den Weg zum Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen machen. Ein Punktegeschenk wollen sie allerdings nicht machen.

Sieben Aufrechte fahren mit

Trifft einen alten Bekannten: Volker Schmidt

Die Kiste Bier hat einen besonderen Hintergrund. „Nicht in Erwartung eines Sieges, sondern als Einlösung eines Versprechens aus der letzten Saison“, berichtet TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke vom letzten Spieltag der Vorsaison, als das Bayer- Team mit einem Sieg beim Dürener TV 2 die Hörder vor der Relegation bewahrte.

Trainer Jimmy Schmidt wird auf einen alten Bekannten treffen. Auf der Bank des TSV Bayer wird mit Helmut Weissenbach ein ehemaliger Schützling des Hörder Coaches aus ruhmreichen Zweitliga-Zeiten des TuS Scharnhorst sitzen. Und auch in Leverkusen scheinen die Lichter auszugehen. Denn die Bayer AG hat für 2008 die Einstellung der finanziellen Unterstützung bei den Volleyballern, die immerhin dreimal deutscher Meister geworden sind und mit den Damen seit 1991 ununterbrochen in der 1. Bundesliga spielen, angekündigt.

Nicht chancenlos

Der TVH wird mit sieben Aufrechten nach Leverkusen fahren. Libero Kai Resch hat immer noch Rückenprobleme, ein Ausleihen aus der Zweiten scheidet aus, weil das Verbandsliga-Team um 16 Uhr an der Danziger Straße den Tabellenzweiten TSC Münster empfängt.

„Wir sind nicht chancenlos“, glaubt Schmidt, dass bei einer Reduzierung der Eigenfehlerquote eine Überraschung möglich ist. Der TVH-Coach zählt den Gegner, der als Tabellenvierter nur gegen Bocholt und Wuppertal im Tiebreak verloren hat, zum „gehobenen“ Mittelmaß. Im Vorjahr gewann der TVH noch mit 3:2.

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