Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Strothkamp glänzt trotz Blase am Fuß

DORTMUND Nahezu optimal verlief am Sonntag der 34. Berlin-Marathon für die beiden Dortmunder Dirk Strothkamp und Wilfried Hofmann.

Anzeige

Strothkamp überquerte nach 2:36:11 Stunden die Ziellinie und war damit schnellster Läufer aus dem Revier. Hofmann erzielte eine Netto-Zeit von 3:07:20 und verbesserte damit ebenfalls seine persönliche Bestmarke.

„Meine Füße kann ich wohl heute nicht mehr modellieren“, lachte Strothkamp nach dem Rennen über das einzige kleine Manko des Tages. Schon nach knapp zehn Kilometer hatte sich der 38-Jährige eine Blase unter dem Fuß eingehandelt. „Aber sonst verlief der Lauf für mich bestens. Ich habe eine Super-Gruppe erwischt, in der einige Frauen drin waren, die jeweils ihre Pacemaker dabei hatten.“

Unter anderem gehörte dieser die Österreicherin Eva-Maria Gradwohl an, die letztlich Platz zehn bei den Frauen belegte. Daher konnte sich Strothkamp schnell aus dem Pulk der über 40 000 Starter absetzen. „Die ersten drei Kilometer waren in jeweils 3:30 Minuten eigentlich zu schnell, aber nachdem sich das Rennen etwas beruhigt hatte, dachte ich mir, dass ich in dieser Gruppe bis Kilometer 30 bleibe, egal was passiert“, schildert er den Rennverlauf, zumal sich die Kilometerzeiten auf etwas über 3:40 einpendelten. Dass diese Entscheidung genau die richtige war, zeigte sich auf den letzten zehn Kilometern. Nachdem sich Strothkamp nach den Verpflegungsstationen immer wieder an die Gruppe herangearbeitet hatte, setzte er sich ab. Mit der Netto-Endzeit von 2:36:06 Stunden schaffte es der Dortmunder auf Platz 97 aller Starter und auf Rang 15 der deutschen Teilnehmern.

„Alles tut weh“

Nicht ganz so strahlend wie sein Freund hatte Wilfried Hofmann die Ziellinie überquert. „Mir tut alles weh“, sagte er, aber mit der neuen persönlichen Bestzeit war er natürlich zufrieden. „Das ist genau das, was meine Trainingszeiten hergegeben haben.“ Dem momentan in Äthiopien lebenden Architekten war schnell klar, dass der Angriff auf die Drei-Stunden-Marke wohl nicht gelingen konnte: „Die ersten zwei Kilometer konnte ich leider nur in 4:45 Minuten laufen.“ Von der tollen Atmosphäre am Rande der Strecke haben indes beide nicht ganz so viel mitbekommen. „Dazu bin ich während des Rennens zu konzentriert“, sagte Strothkamp. „Motivierend sind aber auf alle Fälle die Passagen, an denen sich Live-Musiker platziert haben“, ergänzt Hofmann

Anzeige
Anzeige