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TV Hörde bleibt Regionalligist

DORTMUND Nach der völlig überraschenden Abmeldung von gleich drei Leistungsträgern wollte Jimmy Schmidt, Trainer des Volleyball-Regionalligisten TV Hörde, schon das Handtuch werfen. Aber die Rettung ist geglückt. Mannschaft und Coach machen weiter.

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TV Hörde bleibt Regionalligist

Der TV Hörde ist nur Außenseiter

Mitten in der Vorbereitungsphase verließen völlig überraschend Lukas Rohleder (zum Regionalligisten ASV Senden), Moritz Müller (zum Zweitligisten VC Bottrop) und Henning Bruns (Studium in Neuseeland) den TVH. Und auch der Hörder Vorstand wollte nach dem ersten Schock die Mannschaft aus der Regionalliga abmelden.

Supergau drohte

„Wir standen vor dem Supergau“, beschreibt TVH-Geschäftsführer und Kreisvorsitzender Klaus Wilke die Situation. Doch am Wochenende kam die glückliche Wende. Die Rumpfmannschaft des TV Hörde zeigte beim Turnier in Minden in ungewohnter Besetzung Kampfgeist, Spielvermögen und Moral.

Starke Konkurrenz

Sie belegte gegen starke Konkurrenz aus Bundesliga und Regionalliga den zweiten Platz. „Das war der Knackpunkt, wir wollten unbedingt weiter in der Regionalliga spielen und uns nicht kampflos aufgeben“, sagte der neue Kapitän Christian Bäker.

Ziel Klassenerhalt

Nachdem gestern bei einem Gespräch des Vorstandes mit der Mannschaft auch Trainer Jimmy Schmidt grünes Licht gegeben hatte und der Vertrag um ein Jahr verlängert wurde, war die Entscheidung für die Regionalliga gefallen. „Unser Saisonziel kann nur Klassenerhalt heißen“, ist sich Schmidt bewusst, dass nach dem personellen Aderlass und dem Umbruch vom ersten Ballwechsel an gegen den Abstieg gekämpft wird.

Neue Spieler

Derweil melden die Hörder den Zugang von zwei Perspektivspielern. Außenangreifer Malte Kjer kommt vom Verbandsligisten Königsborner SV. Als Mittelblocker wurde Nikolay Kirchhoff aus München verpflichtet. Noch in der Hinrunde soll Jan Rieland (Oberligist TVK Wattenscheid) zum TVH zurückkehren.

Weisgut bald fit

In der Rückrunde soll Mittelblocker Karsten Weisgut (Knieverletzung) wieder zum Kader gehören. Zudem haben alle Spieler der Hörder Zweitvertretung aus der Verbandsliga ihre Bereitschaft erklärt, in Notfällen bei der Ersten auszuhelfen.

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