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Topolewski ist der HSV-Joker

DORTMUND Dieses Derby der Fußball-Landesliga in Hombruch hätte der TuS Eving-Lindenhorst gewinnen müssen, der HSV am Ende dann gewinnen können. Das 1:1 (0:0) stimmte die Gastgeber aber zufrieden, ärgerte allerdings die Evinger.

Topolewski ist der HSV-Joker

Geballter Einsatz im Derby zwischen HSV und TuS

André Heitmeier alleine hätte die Partie entscheiden müssen. 42., 44., 64., 65. und 86. – das sind die Minutenzahlen, in denen der Evinger kläglich scheiterte. Zudem verschoss Dimitrios Kalpakidis einen Elfmeter. Die ersten Szenen zählten zu den wenigen Höhepunkten einer enttäuschenden ersten Hälfte, in der keine Mannschaft den Begriff Spitzenspiel mit Leben füllte.

Tsotoulidis trifft zum Evinger 1:0

Nach der Pause investierte der TuS deutlich mehr, der Einsatz lohnte sich. Ioannis Tsotoulidis verwertete in der 50. Minute einen guten Querpass des früh eingewechselten Tim Schwarz (wegen Verletzung von Marcus Scheffer) zum 1:0.

Jetzt machten die Evinger das Spiel, sie kamen immer wieder vor das Hombrucher Tor. Dass Heitmeier das 2:0 verpasste (64.) und im Anschluss an den von Kalpakidis (Foul Daniel Engel gegen den starken Mohamed Lmcademali) nur eine Minute später verschossenen Strafstoß freistehend vergab, verstanden der HSV offenbar als Einladung, den 500 Zuschauern etwas zu bieten. Evings Coach Karsten Gowik sagte nachher, dass sein TuS mit Alexander Topolewski die Partie 4:0 gewonnen hätte.

Heitmeier vergibt beste Chancen

 Der Grund: Der Hombrucher Angreifer erzielte sieben Minuten nach seiner Einwechslung nach Vorarbeit von Mohamed El Moudni mit einem platzierten Schuss den Ausgleich. Hombruch jubelte und machte jetzt noch einmal Druck. André Kötters Distanzschuss verfehlte sein Ziel knapp, das 2:1 schien jetzt möglich zu sein. Auf der anderen Seite vergab André Heitmeier ein weiteres Mal. Die Bestnote auf Hombrucher Seite verdiente sich der reaktionsschnelle und enorm sichere Torwart Andreas Braun.

Dass der beste Feldspieler Lmcademali wegen einer Tätlichkeit gegen Daniel Wölk Rot sah, verfinsterte die Mienen auf Evinger Seite noch deutlicher. Den Schiedsrichter brachte das in Kartenlaune. Also zeigte er auch André Kötter nach einem Foul an Youness Ghalem ebenfalls Rot – eine zu harte Entscheidung. Die Entscheidung im Titelkampf ist längst noch nicht gefallen – es bleibt spannend.

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