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TuS Eving-Lindenhorst

TuS verdient sich Respekt

DORTMUND Der TuS Eving-Lindenhorst muss sich in der Verfassung der zweiten Hälfte gegen Erkenschwick vor keinem Gegner verstecken. Mehr noch: Er dürfte jetzt von den anderen Teams größeren Respekt erfahren.

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Denn gegen die robuste Spielvereinigung beschränkte sich das als spielstark geltende Evinger Team nicht nur auf Ballstafetten, sondern setzte auch in Zweikämpfen Zeichen. Trainer Daniel Rios sah allerdings in den ersten 45 Minuten noch deutliches Steigerungs-Potenzial. „Da haben wir zu viel taktiert. Und nach vorne spielten wir zu schnell den langen Ball.“

Dann aber die gute Phase nach dem Wechsel – sie offenbarte die einzige Schwäche, die sich die Evinger aktuell leisten. Eigentlich hätten sie nach mehreren stark herausgespielten Szenen in Führung liegen müssen. Wer sich dann die Tabelle ansieht und auf die Trefferzahl von 16 stößt (zum Vergleich: alle Mannschaften bis zum neunten Rang haben mehr als 20), erkennt das Manko im Abschluss. Selbst wenn Francis Bugri und Sascha Rammel nicht die geborenen Knipser sind, dürfte ihre Genesung den Schwung nach vorne vergrößern. Bugri hielt gegen Erkenschwick 90 Minuten lang durch. Rios lobte seinen Kapitän: „Von Minute zu Minute fühlte er sich wohler und legte zu.“ Rammel kam im zweiten Durchgang in die Partie.

„Ich wollte ihn eigentlich noch eine Woche schonen, aber er brannte auf seinen Einsatz“, sagte Rios. „Das zeigt mir, dass alle Lust haben, in dieser Mannschaft zu spielen.“ Eine Zwangspause bekommt Bastian Erzen auferlegt. Er sah Rot, weil er einen Gegenspieler provoziert haben soll. „Ich möchte das nicht überbewerten, nur sollte er sich das nicht erlauben“, erklärte Rios. Letztendlich aber überwiegen die positiven Dinge in Eving. Der TuS ist Fünfter und kann jetzt in Hordel seine gute Platzierung festigen. Da die Fußballer am 20. November (Totensonntag) pausieren, plant der Coach noch ein oder zwei Testspiele. „Wir wollen im Rhythmus bleiben und dabei unseren Rückkehrern Spielpraxis bieten.“

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