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Mengede im Abstiegskampf

Verzerrtes Tabellenbild setzt 08/20 unter Druck

Dortmund Landesligist Mengede 08/20 rutscht auf einen Abstiegsplatz und die direkte Konkurrenz kann noch häufiger punkten. Dennoch herrscht bei den Verantwortlichen der Gelb-Roten weiter Optimismus vor.

Verzerrtes Tabellenbild setzt 08/20 unter Druck

Trotz der prekären Lage blickt 08/20-Trainer Tobias Vößing optimistisch in die Zukunft. Foto: Schütze, Montage Klose

Neuneinhalb Monate ist es her, dass Mengede 08/20 zum letzten Mal auf einem Abstiegsplatz stand - damals als Schlusslicht der Fußball-Westfalenliga, was den Abstieg bedeutete. Nun holt den Klub in der Landesliga die Situation wieder ein, seit Sonntag stehen die Gelb-Roten eine Liga tiefer erneut auf dem Fahrstuhlrang. Doch die Verantwortlichen bleiben optimistisch, dass es nun besser läuft als vor einem Jahr.

Team macht sich das Leben schwer

Dennoch: Die Enttäuschung war Trainer Tobias Vößing nach dem 1:3 beim Kellerkonkurrenten Firtinaspor Herne am Sonntag anzumerken. „Es wird langsam düster“, erklärte der Coach, nachdem sein Team in diesem Jahr nur das Spiel gegen Schlusslicht Zweckel (3:1) siegreich gestalten konnte. Gegen Horsthausen gab es noch einen Punkt aufs Konto (2:2), die restlichen Duelle verliefen erfolglos. Dabei macht sich das Team das Leben oft selbst schwer. „Wir bestrafen uns mit individuellen Fehlern, die bittere Konsequenzen für uns haben“, erklärte Vößing. Dabei zeigte seine Elf phasenweise defensiv gute Ansätze, in der Offensive hapert es aber weiter.

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Ein Punkt trennt 08/20 vom rettenden Ufer. Doch wird die Situation durch zahlreiche Spielabsagen verharmlost. Denn Mengede kommt gemeinsam mit dem VfL Kemminghausen bislang auf die Höchstzahl von 21 gespielten Partien. Sämtliche Mengeder Konkurrenten haben mindestens einmal mehr die Chance, noch wertvolle Punkte zu sichern, im Falle von SW Wattenscheid sind es sogar vier offene Partien mehr. „Die Tabelle ist momentan verzerrt. Aber für uns verschlechtert sich die Situation ja höchstens, deshalb dürfen wir uns davon nicht so stark leiten lassen“, sagte Kapitän Florian Knafla. Für ihn ist klar: „Wir haben noch genug Zeit, aber es muss jetzt in jeden Kopf rein, dass es für uns nur knallhart gegen den Abstieg geht.“

Elf Spiele vor der Brust

So sieht es auch Joachim Kerner, der seit Kurzem wieder als Vereinsmanager für 08/20 tätig ist. Sein Start hätte durchaus leichter sein können, doch auch er betont: „Das Team glaubt absolut an sich und ist zu stark, um abzusteigen.“ Dafür sei es aber von höchster Relevanz, dass die Quote der individuellen Fehler schnellstmöglich heruntergefahren werde. „Die Stimmung in der Mannschaft ist weiterhin gut. Aber ein fehlerfreies Spiel würde uns sehr weiterhelfen“, sagte Vößing am Sonntag. Elf Spiele hat 08/20 noch vor der Brust - darunter wichtige Duelle gegen die direkte Konkurenz aus Hilbeck, Wattenscheid, Mühlhausen, Wiescherhöfen, Frohlinde und Horsthausen.

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Im April werden die Weichen der weiteren Mengeder Reise gestellt. Das aber teils ohne 08/20-Beteiligung. In den Planungen muss der Verein deshalb zweigleisig fahren und auch die Bezirksliga im Blick haben.

„Werden wir nicht unvorbereitet dastehen“

„Wir wären zu naiv, wenn wir das nicht täten“, sagte Kerner. „Im Falle des Falles werden wir nicht unvorbereitet dastehen. Aber wir dürfen unsere Konzentration nicht auf diesen Gedanken verschwenden und müssen uns auf die kommenden Aufgaben fokussieren.“

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