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ASC in Hamm

Voller Fokus auf das nächste Oberliga-Spitzenspiel

Dortmund Oberligist ASC 09 Dortmund absolviert am Mittwoch ein weiteres Spitzenspiel bei der Spielvereinigung Hamm. ASC-Trainer Adrian Alipour wäre im Aufstiegsrennen mit einem Unentschieden einverstanden.

Voller Fokus auf das nächste Oberliga-Spitzenspiel

Die Moral stimmt. Bestes Beispiel ist der angeschlagene Philipp Rosenkranz (r.), der unbedingt spielen will. Foto: Stephan Schuetze

Aller guten Dinge sind drei, könnten die Oberliga-Fußballer des ASC 09 Dortmund vor der Nachholpartie am heutigen Mittwoch um 19 Uhr (Jürgen-Graef-Allee 4, 59065 Hamm) denken. Erstens ist es der dritte Anlauf, um das Spiel auszutragen. Zweimal wurde die Begegnung verlegt. Für Verwunderung auf Aplerbecker Seite sorgte Mitte März die Platzsperre der Stadt Hamm, da es weit und breit keine weitere Absage gab.

Kein Zweifel an der Mentalität

Und dann wären nach der ersten Niederlage des Jahres in Kaan-Marienborn drei Punkte eine gute Sache, um es an der Tabellenspitze nicht noch spannender werden zu lassen. Aber an der Mentalität, so viel sei vorweggeschickt, zweifelt Trainer Adrian Alipour in keinster Weise.

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Die Umstände rund um die damalige Spielabsage sind längst vergessen. Adrian Alipour denkt einzig an das Aufeinandertreffen am heutigen Mittwoch. Und da rechnet er mit einem Gegner, der vorne auch noch ein Wörtchen mitreden könnte. Die Hammer kletterten dank eines 3:0 beim FCE Rheine auf den vierten Platz, haben bei neun Punkten Rückstand auf den ASC noch zwei Spiele mehr zu absolvieren. Im Vergleich zum Aplerbeck-Verfolger Kaan sind es noch drei Spiele mehr und nur sechs Punkte Rückstand. Und Alipour ist sicher, dass daher die Aufgabe heute auch besonders schwierig ist: „Die Mannschaft trägt die Handschrift von Trainer Sven Hozjak. Hamm ist spielstark und taktisch variabel. Dazu kommt, dass sie sehr viel individuelle Klasse haben.“

Ähnliche Qualitäten

Aber dem Trainer ist auch bewusst, dass seine Mannschaft ähnliche Qualitäten mitbringt. Das 1:2 von Kaan habe der guten Laune keinen Abbruch getan: „Ich verliere bestimmt nicht gerne. Aber vielleicht kam diese Niederlage sogar zur rechten Zeit. Die größere Spannung vorne bedeutet, dass wir in unserer eigenen Spannung gar nicht nachlassen dürfen.“

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Die Gefahr sieht der Trainer auch nicht. Das beste Beispiel sei Philipp Rosenkranz, der angeschlagen aus dem Spitzenspiel in Kaan ging. „Er hat mir signalisiert, dass er unter allen Umständen spielen will.“ Solche Leute benötigt der Trainer in dieser saisonentscheidenden Situation. Bislang nahm er kaum Änderungen an seiner Startelf vor. Das eingespielte Team funktionierte bestens. Jetzt aber drängen zwei Kandidaten in die erste Elf. „Ich denke darüber nach, Daniel Schaffer und Mike Schäfer von Beginn an zu bringen.“ Die vergangenen Wochen hatten dem Trainer gezeigt, „dass auf jedem im Kader Verlass ist“.

Alipour: „Dürfen nur nicht verlieren“

Ganz egal, wer letztendlich von Beginn an aufläuft: Alipour bekräftigt, dass alle völlig fokussiert seien. „Wir dürfen da nur nicht verlieren, selbst ein Unentschieden wäre okay. Und ich glaube, dass es ein wirklich gutes Spiel zweier starker Mannschaften wird - mit hoffentlich dem richtigen Ergebnis.“

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Der gelobte Sven Hozjak berichtet derweil von guter Stimmung im Hammer Lager. „Ich war nie gut in Mathe, rechne daher auch nicht mit den Zahlen aus der Tabelle. Mich interessiert nur das Spiel gegen Aplerbeck.“ Den Respekt der Aplerbecker gibt er zurück: „Der ASC hat eine außergewöhnliche Mentalität. Die Niederlage in Kaan ändert daran gar nichts. Dazu kommt deren individuelle Klasse. Das wird sehr schwer für uns.“

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