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Zum Sieg gezittert

DORTMUND Die Basketballer des SVD 49 bleiben weiter mit an der Regionalliga-Spitze, kamen aber beim 94:92 (28:25, 25:25, 22:1, 19:21)-Sieg bei der BG Hagen so gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Die Ausgangssituation in Hagen war für die 49-ers nicht optimal. Die US-Boys Gary Johnson und Frank Benson waren grippegeschwächt, Marcel Krüger musste sogar gänzlich passen, und Kapitän Kai Friedrich litt unter einem Bluterguss im Knie. Dafür fehlten allerdings auch bei den Gastgebern mit Robin Giesek und dem inzwischen entlassenen Bozidar Milosevic die Center. „Das scheint uns nicht zu liegen, wenn der Gegner ganz ohne große Spieler aufläuft“, erwiesen sich die BG-Ausfälle laut Trainer Peter Radegast nicht zum SVD-Vorteil.

Johnson dreht auf

Das Eröffnungsviertel verlief ausgeglichen. Mitte des zweiten Viertels allerdings lag Hagen 49:43 vorne, ehe sich nach einem Foul an Johnson der Ex-Derner Sebastian Mlynarski noch ein Technisches Foul einhandelte, was inklusive Freiwurftreffern zu einem 8:0-Lauf und einer 53:50-Halbzeitführung reichte. „Wir haben praktisch die gesamte erste Hälfte gar nicht verteidigt, denn 50 Gegenpunkte gegen solide Hagener sind zu viel“, schimpfte der Coach.

Zwei weitere Technische Fouls gegen die BG ließen die 49-ers dann auf 63:54 (23.) davon ziehen. Der Vorsprung blieb bis zum 75:64 (27.) erhalten, ehe Hagen einen kleinen Lauf hinlegte und die Partie zu einem Zwei-Zähler-Krimi machte. 89:92 lag der SVD kurz vor Schluss hinten, ehe ein Dreier des in der zweiten Halbzeit mächtig aufdrehenden Johnson (fünf Dreier) sowie zwei Freiwürfe von Center Thorsten Bohnenkamp für den Sieg sorgten. „Ich bin froh, dass wir das hinter uns haben, denn wir leisteten uns viele individuelle Fehler und agierten auf schwachen Niveau“, sagte Radegast.

SVD: Breuker (4), Friedrich (3/1), Keller (5/1), Korbi (6), Bohnenkamp (11/1/2:2), Johnson (25/5/10:10), Benson (36/2/5:2), Severing (4/2:2).

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