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Ein Einstand nach Maß

Endlich - der VfL Schwerte konnte mit dem 3:2-Erfolg über Vorwärts Kornharpen den ersehnten ersten Heimsieg einfahren.

Ein Einstand nach Maß

In den letzten Minuten musste sogar noch Mehmert Tuday das Schwerter Tor hüten. David Sobral hatte sich bei einer rüden Attake von Kevin Adade im Fünfmeterraum verletzt und der VfL bereits dreimal ausgewechselt.

Das nennt man Einstand nach Maß. Gleich im ersten Spiel unter Trainer "Kiki" Kneuper klappte es mit einem "Dreier" für die Blau-Weißen. Damit konnte der VfL sogar die "rote Laterne" abgeben und zwei Plätze klettern. Am Schützenhof wurde gestern ganz tief durchgeatmet.

Kneuper hatte fünf Veränderungen zur Elf der Vorwoche vorgenommen. Im Tor durfte Sobral ran. Podeschwa agierte im defensiven Mittelfeld, die jungen Rost und Arslan wirbelten über Außen und Peterson kehrte für den verletzten Roos in den Sturm zurück.

Äußerst kurzweiliges Spiel

Es entwickelte sich ein äußerst kurzweiliges Spiel. Allerdings gab es bereits nach acht Minuten den ersten Nackenschlag, als Janas von rechts flankte und Bouzerda den Ball in den Schwerter Kasten bugsierte.

Doch ausgerechnet Rost, der zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an ran durfte, sorgte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für den Ausgleich (16.). Der offensiv ausgerichtete VfL profitierte von einigen Patzern in der Kornharpener Hintermannschaft.

Mit Doppelpass die Abwehr ausgespielt

So auch zehn Minuten später, als Flamme und Peterson nach einem weiten Sobral-Abschlag mit einem Doppelpass die Abwehr ausspielten und Flamme letztlich einschoss. Dann profitierte Peterson von einem groben Missverständnis der Gäste und hob den Ball über Torwart Fuchs hinweg zum 3:1 in die Maschen.

Arslan hatte sogar noch Pech, als er seinen Gegenspieler austanzte, aber nur den Pfosten traf. Begeisterung am Schützenhof, so etwas hatte man lange nicht gesehen. Die Blau-Weißen hätten es sich etwas einfacher machen können, die Führung ins Ziel zu bringen, wenn da nicht diese verflixte 45. Minute wäre. Wieder einmal kassierte der VfL praktisch mit dem Halbzeitpfiff ein Gegentor. So musste im zweiten Abschnitt noch gezittert werden.

Auch weil der erlösende vierte Treffer nicht gelingen wollte. Flamme (64.) verpasste nur knapp und kurz vor Schluss bekamen erneut Flamme und Kozole den Ball nach einem Podeschwa-Freistoß nicht über die Linie. Kornharpen bot sich allerdings auch die ein oder andere Ausgleichschance. Doch der VfL ließ sich den ersten Heimsieg nicht mehr nehmen. Es geht wieder aufwärts.

  

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