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Es darf ein wenig mehr sein

SCHWERTE Wie sehen die drei Schwerter Bezirksligisten in der anstehenden Saison aus? Wie schneiden ETuS/DJK Schwerte, SV Geisecke und VfB Westhofen in der Liga ab? Die Ruhr Nachrichten wagen Prognosen.

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ETuS/DJK Schwerte

Als Tabellenachter war der ETuS/DJK Schwerte in der letzten Saison die beste Mannschaft des heimischen Bezirksliga-Trios - Grund zur Zufriedenheit war dies aber keineswegs.

So darf es in der Spielzeit 2007/08 durchaus ein bisschen mehr sein, das sieht auch Trainer "Delle" Brockhaus so. Den Fehlstart der letzten Saison hatte Brockhaus als Trainer noch nicht zu verantworten. Dass sich ein solcher wiederholt, scheint kaum vorstellbar.

Dazu sind die "Östlichen" einfach zu stark besetzt, auch wenn mit dem nach Haspe gewechselten Björn Hertelt der beste Torschütze der Vorsaison (17 Tore) nicht mehr zur Verfügung steht. Gerade um die Vorwärtsbewegung muss sich Trainer Brockhaus kaum Sorgen machen, wie die Saisonvorbereitung gezeigt hat.

Im Defensivbereich sollte eigentlich Neuzugang Matthias Mühlenbeck eine Alternative sein. Mühlenbeck zählt aber nicht mehr zum Kader: "Er hat das Anforderungsprofil nicht erfüllt", erklärt Brockhaus.

Insgesamt aber scheinen die "Östlichen" gut aufgestellt - auch in der Breite.

 RN-Prognose: ETuS/DJK wird sich im Vergleich zur Vorsaison um einige Plätze verbessern.

SV Geisecke

Der SV Geisecke zählte seit dem Abstieg nach seinem einjährigen Landesliga-Intermezzo unter Trainer Uwe Kallenbach im Jahr 2002 stets zu den überdurchschnittlichen Bezirksliga-Mannschaften. Ein ernsthafter Aufstiegskandidat waren die „Kleeblätter“ in dieser Zeit aber allenfalls sporadisch. Zur kommenden Saison sieht das nicht anders aus. Sicherlich darf man den „Kleeblättern“ auch in der Spielzeit 07/08 zutrauen, sich deutlich jenseits gefährdeter Tabellenregionen zu bewegen, aber als Titelaspirant bezeichnen die Schad-Schützlinge nur die allerkühnsten Optimisten unter den Geisecker Anhängern. Von den Abgängen schmerzen Trainer Mario Schad die Mittelfeldspieler Dominik Prodöhl und Oliver Schlecking am meisten. Die Lücken, die sie hinterlassen, sollen durch die Abteilung „Jugend forsch“ geschlossen werden: Besonders dem Trio Mathis Leuer, Daniel Benda und Marc Tschersich, das ebenso wie Bennett Kleinberg und dem noch gesperrten Daniel Martella vor seiner ersten Saison im Seniorenbereich stehen, traut Trainer Schad zu, sich schnell in neuer Umgebung zu akklimatisieren.  RN-Prognose: Die Geisecker landen im Mittelfeld.

VfB Westhofen

Als Michael Kalwa im Oktober letzten Jahres das Trai-nerzepter beim VfB Westhofen übernahm, steckte der VfB im Tabellenkeller. Doch der Nachfolger von Werner Hartleb führte die Westhofener in Windeseile in gesicherte Regionen – Abstieg ist rund um die Ruhrwaldkampfbahn ein Fremdwort. Daran dürfte sich auch in der neuen Saison nichts ändern. Im Gegenteil: Wenn nicht alle Eindrücke der Saisonvorbereitung täuschen, darf sich der VfB trotz des Abgangs von Kapitän Dennis Augustin nach oben orientieren. Denn im Gegenzug sind da auch ein paar Neue, die ganz sicher in die Rubrik „Verstärkungen“ einzuordnen sind – allen voran Rückkehrer Adrian Kolodziej, dem eine Führungsrolle im Team zuzutrauen ist. Zudem weist Trainer Kalwa darauf hin, dass der Kader ausgeglichener besetzt ist als in der letzten Saison. Und auch am Hauptmanko der letzten Jahre, der mangelnden Durchschlagskraft, wurden die Hebel angesetzt. Jedenfalls ließ Dennis Aumüller, in der Vorsaison Top-Torjäger in der Dortmunder A-Liga, schon in der Vorbereitung seine „Knipser“-Qualitäten aufblitzen.  RN-Prognose: Der VfB Westhofen schafft problemlos den Sprung in die obere Tabellenhälfte.

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