Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fair-Play-Liga kommt

Jugendfußball

Der Kreisjugendausschuss im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld hatte die Vertreter der Jugendabteilungen aller 52 Vereine zu einer Jugendleiterarbeitstagung nach Wüllen eingeladen. Dabei wurde die Einführung einer Fair-Play-Liga beschlossen.

KREIS

von Werner Kumbrink

, 25.06.2014
Fair-Play-Liga kommt

<p>Minikicker und F-Junioren sollen ab dem Sommer in einer Fair-Play-Liga ohne Schiedsrichter ihre Spiele absolvieren.

Der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses, Werner Kumbrink, konnte auch einige Mitglieder aus dem Kreisjugendausschuss, den Kreisvorsitzenden Willy Westphal sowie vom Kreisschiedsrichterausschuss Manfred Nieland und Simon Krause begrüßen. Kumbrink stellte an Hand einer Power-Point-Präsentation den Spielbetrieb in einer Fair-Play-Liga vor. Diese Umsetzung ist auch Bestandteil des DFB-Masterplans, die Liga ist in vielen Kreisen bereits eingeführt. Kumbrink schlug vor, mit Beginn der Saison 2014/2015 bei den Minikicker die Fair-Play-Liga einzuführen.

Bei dieser Spielweise entscheiden die Nachwuchskicker selber und spielen ohne Schiedsrichter, Eltern und Fans müssen in einer separaten Zone bleiben und zum Spielfeld mindestens 15 Meter Abstand halten, und die Trainer begleiten die Spiele aus Coachingzonen heraus.

Die Vereinsvertreter plädierten für die sofortige Einführung der Fair-Play-Liga sowohl für die Minikicker wie auch für die F-Junioren/Juniorinnen. Seitens des Kreisjugendausschusses wurde zugesichert, diesem Wunsch zu entsprechen.

Danach wurde die Frage diskutiert, ob es Möglichkeiten gibt, den Spielbetrieb bei den A-Junioren zu entzerren, sodass die Mannschaften, die unterhalb der Kreisliga A für den Spielbetrieb gemeldet sind, nicht alle der Kreisliga B zugeordnet werden, sondern ihren Spielbetrieb in einer Kreisliga C wahrnehmen. Begründet wurde der Wunsch damit, dass ein erhebliches Leistungsgefälle innerhalb der Kreisliga B besteht.

 

Eingleisige Kreisliga C

Der Hinweis vom Kreisjugendausschuss, dass dann ein eingleisiger Spielbetrieb in der Kreisliga C stattfinden könnte mit der Folge, dass Fahrten von Gronau bis Seppenrade oder von Südlohn bis Nottuln anfallen würden, die höhere Fahrtkosten und Zeitaufwendungen verursachen, wurde von den Vereinsvertretern nicht als sehr kritisch betrachtet, da so eine größere Angleichung an Spielstärken/Spielschwächen erreicht werden könn

 

Da dieser Vereinswunsch der großen Mehrheit entsprach, will der Kreisjugendausschuss die Umsetzung des Vorschlags schon zur neuen Saison prüfen.

Schlagworte: