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Frust trifft auf Lust im Ahauser Derby

Richtungsweisendes Saisonspiel in Alstätte

Zwei Lokalvergleiche stehen am Nachholspieltag in der Kreisliga A1 an. Bei einem könnte die Stimmungslage aktuell unterschiedlicher kaum sein.

Kreis

, 04.04.2018
Frust trifft auf Lust im Ahauser Derby

Gerrit Bogenstahl (r.) hat mit Union Wessum nach dem bemerkenswerten Jahresstart nun die obere Tabellenhälfte der Kreisliga A1 ins Visier genommen. Das Derby in Alstätte verdient sicher mehr denn je zuvor das Attribut richtungsweisend. Foto: © Johannes Kratz

Dass der VfB Alstätte und Union Wessum zur Halbserie Nachbarn im Tabellenkeller der Kreisliga A1 sein sollten, das hatten gewiss nur die wenigsten Experten geahnt. Nun tut sich allerdings eine Schere auf. Und somit bekommt das Derby ab 19 Uhr am Alstätter Bahnhof eine neue Bedeutung.

„Wir haben nicht nur ein Derby, sondern vielleicht das richtungsweisende Saisonspiel schlechthin“, fasst es Wessums Trainer Jürgen Banken in Worte. Nach drei Siegen in Folge im Jahr 2018 kann zum einen endgültig der Anschluss an die obere Tabellenhälfte hergestellt, zum anderen Distanz zur bedrohten Zone gelegt werden. Dass der VfB nach dem Rückschlag gegen Ellewick (1:3) am Montag ein „gefährlicher Gastgeber“ sein wird, erkennt er an.

Selbstbewusste Gäste

Darin könne aber auch eine Chance liegen: „Das Selbstvertrauen spricht natürlich für uns.“ Trotz einer kleinen Hiobsbotschaft – Hendrik Wenning, festes Mitglied der sattelfesten Kette, fehlt gelbgesperrt – peilt Banken drei Punkte an. Beim Gegner fehlen mit Daniel Blickmann und Johannes Feldhaus ebenso zwei Abwehrspieler.

„Richtig enttäuscht“ zeigte sich Alstättes Coach Markus Krüchting nach der Darbietung seines Teams am Montag nach dem Seitenwechsel. Der VfB steckt nach eigentlich ordentlichem Start ins neue Spieljahr wieder mittendrin im Ringen um einen möglichen Relegationsplatz – vor allem, weil der Tabellen-15. aus Epe parallel dreifach punktete und den Rückstand auf drei Zähler verringerte: Darüber wurde geredet, jetzt hofft der Südlohner auf eine Reaktion: „Jetzt rennen wir wieder hinterher. Die Jungs wissen selber, dass Welten zwischen dieser Leistung und der in den Vorwochen lagen.“ Eine weitere Heimniederlage gilt es tunlichst zu vermeiden.

Schließlich ist die Lage gerade in der Bezirksliga 11, die auch maßgeblich für die Zahl der Absteiger sein wird, noch enorm undurchsichtig.

Polster aufbauen

Den Blick nach unten hält man in beiden Lagern auch beim Vredener Derby zwischen den Sportfreunden Ammeloe und dem FC Vreden auf dem Sportgelände an der Kreisstraße 18 (19 Uhr). Speziell die Gastgeber sollten bei derzeit sechs Punkten Vorsprung auf Epe II noch das Polster aufbauen.

Beim Gast stimmt die Richtung, ein einstelliger Tabellenplatz konnte mittlerweile eingenommen werden. Wie Wessum kann der FC einen großen Schritt machen, Ammeloe selbst könnte den Gegner mit einem Dreier vorerst überholen.

MLZ-Tipp: 2:3 / 2:2