Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Kein Grundstück

Geisecker SV legt Kunstrasen-Plätze auf Eis

SCHWERTE Der Geisecker SV hätte gerne einen Kunstrasen - und grundsätzlich hat sich an diesem Wunsch der "Kleeblätter" nichts geändert. Andererseits aber muss der Vorstand des Vereins auch die Realität akzeptieren.

Anzeige
Geisecker SV legt Kunstrasen-Plätze auf Eis

Der Geisecker Sportplatz am Buschkampweg.

Und die sieht so aus, dass es in den vergangenen zwei Jahren nicht gelungen ist, einen Landwirt oder einen Grundstückseigentümer zu finden, der bereit ist, ein geeignetes Grundstück zu veräußern. „Das ist leider so – auch wenn es aus unserer Sicht völlig unverständlich ist“, sagt der sportliche Leiter Thomas Redel mit dem Hinweis darauf, dass der Verein sogar die dreifache Menge an Ersatzland angeboten habe. Zudem haben die Geisecker auch die Unterstützung der Stadtverwaltung in dieser Sache vermisst, wie Vereinsvorsitzender Martin Gläser ergänzt: „Da auch seitens der Verwaltung trotz eines Ratsbeschlusses vom 4. Oktober 2010 keine Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Gelände erfolgte, ist der Bau eines Kunstrasens zurzeit nicht realisierbar“, so Gläser.

„Aber wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagt der Vorsitzende weiter und unterstreicht noch einmal die Haltung der Vereinsführung zu einer immer mal wieder aufkommenden Idee einer Fusion: „Unser Verein bleibt in Geisecke – ohne Wenn und Aber. Es hat keinerlei Gespräche mit irgendeinem Verein bezüglich einer möglichen Fusion gegeben.“ Nun ist die Geisecker Heimspielstätte, der Ascheplatz am Buschkampweg, aber dringend renovierungsbedürftig. Deshalb beantragen die Geisecker, mit den vom Rat der Stadt im Februar letzten Jahres in den Haushalt 2011 eingestellten 200 000 Euro den Platz zu sanieren.

„Diese 200 000 Euro dürfen nicht in den Doppelhaushalt 2012/13 geschoben werden“, pocht Gläser auf die zeitnahe Umsetzung der Maßnahme – wohl wissend, dass die Stadt Schwerte „klamm“ ist. „Aber es muss sichergestellt werden, dass in Geisecke weiter Fußball gespielt werden kann“, fordert Gläser. Der Erhalt des Platzes sei unstrittig, erklärt Gläser und verweist auch dazu auf den Mehrheitsbeschluss in besagter Ratssitzung vom Februar 2010.

Anzeige
Anzeige