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Gemischte Gefühle

Dorsten Knapp drei Monate ist es her, dass die BG Dorsten ihren Rückzug aus der Damen-Basketball-Bundesliga bekannt gab. Am kommenden Sonntag kehrt der weibliche Spitzenbasketball mit dem Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande (15 Uhr, Petrinumhalle) zumindest für einen Tag in die Lippestadt zurück. Vor dem Spiel sprach Sportredakteur Andreas Leistner mit dem Vorsitzenden der BG Dorsten, Bruno Kemper.

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Herr Kemper, mit welchen Gefühlen gehen Sie an das Spiel am Sonntag heran?

Kemper: Eigentlich ganz locker, aber ein paar gemischte Gefühle sind natürlich schon dabei.

Ist denn der Rückzug der BG bei den Gesprächen mit den Offiziellen im Vorfeld der Partie ein Thema?

Kemper: Nein, das Thema kommt nicht vor. Für das Länderspiel ist ja auch der Deutsche Basketball-Bund und nicht die DBBL zuständig. Das Spiel war ja auch schon lange vor unserem Rückzug geplant. Ich habe dann zwar noch einmal beim DBB nachgefragt, ob es trotzdem dabei bleibt, aber das war´s.

Mit wievielen Zuschauern rechnen Sie?

Kemper: Keine Ahnung. Aber wer sich für Frauenbasketball interessiert, der sollte sich das Spiel angucken. Es wäre in meinen Augen unlogisch, nicht hinzugehen. Unser Rückzug hat ja mit der Nationalmannschaft nichts zu tun. Und im Team stehen ja auch Spielerinnen, die früher bei uns gespielt haben.

Eine davon, Doro Richter, wird nach wie vor als vereinslos geführt ...

Kemper: Ja. Ich nehme an, dass Doro die Europameisterschaft abwartet, um sich dort noch einmal zu präsentieren. Einen Platz im Ausland wird sie immer kriegen, da bin ich sicher. Die Frage ist halt nur, ob es ein Team in einem Land wird, wo sie auch hin wollte.

Wann beginnt für Sie die heiße Aufbauphase?

Kemper: Wir betreiben diesmal nicht ganz so viel Aufwand wie sonst. Die Mannschaft kommt am Freitag in Dorsten an, wird dann zunächst eine Trainingseinheit im Injoy absolvieren und eine weitere am Samstag in der Petrinumhalle. Von dort geht es dann direkt zum Spiel in den Niederlanden. Wir beginnen deshalb erst am Sonntagmorgen mit dem Aufbau der Petrinumhalle.

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