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Gürtler trieb es auf die Spitze

Lembeck Das Tiroler Zugspitzdorf Ehrwald (1002 m) war zum dritten Mal Startort des Zugspitz-Extremberglaufes, an dem auch Hans Gürtler vom SV Lembeck teilnahm.

Auch in diesem Jahr sollte es, wie in den beiden Jahren zuvor, wieder bis zur Bergstation der Tiroler Zugspitzstation auf 2944 m Höhe gehen. Nach Bilderbuchwetter am Tag zuvor wurde der Veranstaltungstag mit Gewitter und Regen eingeläutet, auf der Zugspitze gab es sogar Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Starker Nebel schränkte die Sicht ein.

Der Veranstalter, zeigte sich zunächst optimistisch und hoffte den Lauf wie geplant einschließlich des extremen Schlussanstiegs von Sonnalpin (2588 m) auf die Zugspitze durchführen zu können.

Als Hans Gürtler das Brandjoch (2110 m) über-schritt, wurde ihm jedoch mitgeteilt, auf Antraten der Bergwacht auf den Schlussanstieg zu verzichten. Der Zieleinlauf war dann die Sonnalpin.

Der kritischste Teil der Abwärtspassage vom Brandjoch zum Felderer Joch (2045 m) über kilometerlange matschige Pfade wurde von der Bergwacht kurzfristig mit Kletterseilen abgesichert. Selbst der berglauferfahrene Gürtler hatte an vielen Stellen ein mulmiges Gefühl und musste Gehpassagen einlegen.

Trotzdem hat dem Lembecker der Lauf gefallen. Bei Rekordbeteiligung von 800 Teilnehmern landete er im vorderen Drittel. Die 14,7 Kilometer bei 1730 Höhenmetern legte er in 2:59:02 Std. zurück und wurde in der Altersklasse M60 Dritter.

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