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Hawaii krönt gemeinsamen Ferienspaß

Stadtlohn Eher aus einer Laune und Ferien-Langeweile heraus melden sich Michael und Uwe Kappelhoff 1986 zum DLRG-Ferienspaß-Triathlon an - nicht ahnend, dass sie rund 21 Jahre später die damals entdeckte, gemeinsame Leidenschaft zum härtesten Triathlon der Welt auf die Pazifikinsel Hawaii führen wird.

03.10.2007

"Damals hatte ich die Nase vorn - kurz danach ist Uwe allerdings auf die Überholspur eingebogen. Und er ist dort geblieben", erinnert sich Michael Kappelhoff (32) an seinen ersten Sieg in der neuen Ausdauersportart: Der damals Elfjährige hatte seinem "kleinen Bruder" knapp das Nachsehen gegeben. "Das hat sich aber schnell geändert...", schmunzelt derweil Bruder Uwe (31). Und Michael erkennt neidlos: "Uwe hat das größere Talent und sicher den größeren Ehrgeiz. Ich habe immer versucht, mit möglichst wenig Aufwand den maximalen Erfolg zu erzielen."

Seite an Seite bestreitet das Stadtlohner Brüder-Paar in den Folgejahren die Wettkämpfe um die Stadtlohner Schwimm-Stadtmeisterschaften ("Da hatten wir beide unsere Stärken..."), bei den verschiedenen Volksläufen in der Region (Michael: "Da hat mit Uwe immer wieder die Hacken gezeigt.") und schließlich in der SuS-Triathlonmannschaft bei den Serien- und Ligenwettkämpfen.

Gemeinsam geht es auch 2004 an den ersten gemeinsamen Ironman: In Zürich belegt Uwe als Profi Rang 11 in 9:26 Stunden - Michael finisht nach 10:04 Stunden. Auch in Kärnten machen die Brüder im Rennen um das Hawaii-Ticket gemeinsame Sache: Uwe legt mit 8:41 Stunden nicht nur eine Jahresweltbestleistung der Amateure auf die Bahn, sondern unterstreicht seine Ambitionen, die er in den "Hawaii-Koffer" packt: "Ich will Amateur-Weltmeister in der Altersklasse M 30 werden" - Michael muss aber um seine Fahrkarte auf die Trauminseln zittern: Erst als einige vor ihm platzierte Athleten vor der Hawaii-(Tor-)Tour kneifen, greift er nach dem Ticket...

Am 13. Oktober fällt der Startschuss in der Bucht von Kailua Kona - unter den rund 4000 Athleten stürzen sich auch Uwe und Michael Kappelhoff in die Fluten des Pazifik, während Ulla und Hans Kappelhoff als Eltern und Fans vor Ort ihren beiden Söhnen die Daumen drücken: "Die schaffen das...". bml