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Höllenritt ganz ohne Doping

Dorsten Wenn am 4. August auf dem Nürburgring der Startschuss zum Radrennen über 24 Stunden fällt, werden zum mittlerweile dritten Mal Fahrer des RSC Dorsten den Ritt durch die "Grüne Hölle" wagen.

Den Anfang machte im Jahr 2005 Michael Erbe, der als Einzelfahrer antrat und mit 524 gefahrenen Kilometern den zwölften Platz belegte. Seine begeisternden Schilderungen dieses Radsport-Events bewegten im vergangenen Jahr seine Vereinskameraden Markus Emming, Stephan Rokitta und Ralf Weiß zum Start in der Mannschaftskonkurrenz. Das Team belegte mit fast 700 gefahrenen Kilometern den 50. Platz. Und in diesem Jahr kann der RSC Dorsten mit zwei gemeldeten Mannschaften eine weitere Teilnehmer-Steigerung verzeichnen.

Größtes Spektakel

Das Speichenspektakel, dass im Rahmen der insgesamt zweitägigen Veranstaltung "Rad am Ring" stattfindet, war im letzten Jahr mit über 1700 Teilnehmern in der Einzel- und Mannschaftswertung erneut die größte Rad-Langstreckenveranstaltung Deutschlands. Trotz der aktuellen Situation des Radsports lagen dem Veranstalter in diesem Jahr bereits zwei Wochen vor dem offiziellen Meldeschluss über 2000 Anmeldungen vor. Radsport liegt also nach wie vor im Trend.

Auf der Nordschleife

Gefahren wird auf der Nordschleife des Nürburgrings mit einer Rundenlänge von rund 22 Kilometern und 500 Höhenmetern pro Runde. Die größte Herausforderung stellt der fünf Kilometer lange Anstieg zwischen Breitscheid und Hohe Acht dar, der als "Krönung" auf den letzten Metern eine Steigung von bis zu 18 Prozent aufweist. Zudem wird insbesondere die Abfahrt durch die Fuchsröhre mit einem Gefälle von bis 11 Prozent und Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h den Fahrern alles abverlangen.

Das Team des vergangenen Jahres, bestehend aus Michael Erbe, Markus Emming, Stephan Rokitta und Ralf Weiß wird in dieser Besetzung auch in diesem Jahr starten.

Teamkapitän Erbe

Angeführt wird das Quartett erneut durch den 44-jährigen Michael Erbe. Der Mannschaftskapitän kann mit seinem dritten Start bei dieser Veranstaltung die meiste Erfahrung vorweisen. Mit seiner Vorliebe für Langstrecken ist der Lembecker Ralf Weiß die Wunschbesetzung für dieses 24-Stunden-Rennen. Der aus dem Mountainbike-Bereich kommende Markus Emming fühlt sich mittlerweile mehr im Radrennsport zu Hause, doch schwere Steigungen fährt der Kirchhellener nach wie vor gerne hoch. Der 37-jährige Stephan Rokitta komplettiert die Mannschaft. Der Holsterhausener, der auch 2. Vorsitzender des RSC ist, konnte in diesem Jahr bereits mehrfach Platzierungen einfahren und bestätigte somit seine gute Form.

Mit großem Enthusiasmus geht auch das zweite Team des RSC Dorsten mit Christian Arndt, Markus Bäumler, Peter Große-Geldermann und Robert Killisch an den Start.

Mit Christian Arndt hat der RSC Dorsten einen Fahrer in seinen Reihen, der lange und schwere Steigungen mag. Der 32-Jährige sammelte bereits als Jugendlicher im Trikot des RSC Dorsten Rennerfahrung und wird auf dem anspruchsvollen Terrain des Nürburgrings voll auf seine Kosten kommen. Ein weiterer Neuling im 24-Stunden-Rennen ist der Lembecker Markus Bäumler, der bereits seit einiger Zeit mit einem Start geliebäugelt hat.

Kleines Fragezeichen

Ein kleines Fragezeichen steht hinter Peter Große-Geldermann, der bereits im Frühjahr eine ansprechende Form hatte, allerdings warf den Lippramsdorfer eine fast zweimonatige Krankheitsperiode zurück. Seine Teamkameraden hoffen nun, dass er noch rechtzeitig fit wird.

Durch seine Teilnahme am parallel zum 24-Stunden-Rennen ausgetragenen Straßenrennen hat Robert Killisch den Nürburgring bereits als Rennfahrer erlebt. Obwohl dieses Jahr für den 31-Jährigen mit einem gebrochenen Knöchel begann, kämpfte er sich wieder heran und schrammte in den letzten Wochen nur knapp an einer Platzierung vorbei.

Unter die Top 50

Als Ergebnis streben die RSC-Teams eine Verbesserung des Vorjahresergebnisses an. Das bedeutet, dass eine Strecke von mehr als 700 km unter die Pneus gebracht werden muss. Ob bei der höheren Teilnehmerzahl auch eine bessere Platzierung erreicht werden kann, ist schwer vorauszusehen. Allerdings haben sich die beiden RSC-Quartette zum Ziel gesetzt, mindestens eine Mannschaft unter die Top 50 zu bringen.

Weitere Infos finden Sie unter www.rscdorsten.de

www.rad-am-ring.de

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