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Kampf und Krampf oder Spielkultur?

SCHWERTE Es ist Pfeffer drin, im zweiten Bezirksliga-Derby der Saison, das am Sonntag um 15 Uhr auf der EAW-Anlage zwischen dem ETuS/DJK Schwerte und dem VfB Westhofen steigt. Beim VfB kramt man gerne das 5:0 der Westhofener aus der Vorsaison hervor. Beim Gastgeber ist man da anderer Ansicht.

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Kampf und Krampf oder Spielkultur?

Da hatte der Westhofener Präsident Holger Lennartz seinen VfB in Erinnerung an den fulminanten 5:0-Erfolg der Vorsaison im RN-Interview als die Nummer zwei im Schwerter Fußball bezeichnet - eine Einschätzung, die man beim ETuS/DJK natürlich nicht teilt: "Wir sind Zweiter, Westhofen ist Elfter - über was unterhalten wir uns denn da überhaupt?", fragt Spielertrainer "Delle" Brockhaus.

Brockhaus ist die Tabellenkonstellation seiner Mannschaft wichtiger als der Nachbarschaftscharakter der Partie: "Wir wollen dran bleiben und Stockum nicht aus den Augen verlieren. Dazu müssen wir die drei Punkte holen - egal, ob der Gegner Westhofen ist oder sonst wer."

Einen fußballerischen Leckerbissen erwartet Brockhaus übrigens nicht: "In Ortsderbys bleibt die Spielkultur meistens auf der Strecke. Das ist oft mehr Krampf und Kampf", so Brockhaus, der weiterhin auf die knieverletzten Marc Braier und Selcuk Aktas verzichten muss.

Brockhaus' Gegenüber Michael Kalwa dagegen glaubt sehr wohl, dass die Zuschauer sich auf "ein paar fußballerische Highlights" freuen dürfen. "Ich hoffe, dass es ein schnelles und interessantes Spiel wird. Es wird sich keine Mannschaft hinten rein stellen, und beide haben's drauf", so der VfB-Trainer, der sich trotz des Abstandes von neun Tabellenplätzen zum Lokalrivalen nicht als Außenseiter sieht.

Die durchschnittliche Tabellensituation des VfB? "Selbst verschuldet!"

"Wir haben das Potenzial, um viel höher zu stehen. Nur haben wir schon viele Punkte dumm abgegeben und deshalb diese Tabellensituation selbst verschuldet", erklärt Kalwa. Seine Prognose für das Derby: "Wer mit 1:0 in Führung, hat richtig gute Karten."

In personeller Hinsicht hat es diese Saison schon mal schlechter ausgesehen für die Westhofener, denn bis auf den Langzeitverletzten Tobias Hepping und David Komander (Knöchel) sind alle Mann an Bord.

  

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