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Klassentreffen beim SuS Stadtlohn

Fußball-Kreispokal

Hohe Hürden stellen sich den beiden Landesligisten aus Stadtlohn und Ahaus im Kreispokal. Das Spiel des Titelverteidigers hat auch eine besondere Note.

Kreis

, 10.10.2018
Klassentreffen beim SuS Stadtlohn

Zwei intensive Westfalenpokalspiele erlebte der SuS. Auf dem Weg zu einer Wiederholung müssen Mario Thentie (r.) und Co. in Coesfeld eine hohe Hürde überspringen. © Keirat

Stadtlohn reist zum aktuellen Bezirksliga-Spitzenreiter, Ahaus zu dessen Vorgänger: Große Herausforderungen hält das Kreispokal-Achtelfinale für die beiden Landesligisten am Donnerstag ab 19 Uhr bereit. Bei allen vier beteiligten Mannschaften geht der Blick auch schon weiter Richtung Wochenende.

Einen besonderen Reiz hat die Partie des SuS Stadtlohn bei der DJK Coesfeld, Reiningstraße. Marvin Langer, Mario Worms, Dominic Steiner, Jonas Berding, Lars Ivanusic, Claus Heinze, Tobias Hüwe, Essad Terziqi, Aleksandar Temelkov, Timo Grabowsky, Marius Borgert: Die Gastgeber könnten eine komplette Startelf mit ehemaligen Fußballern des SuS ins Rennen schicken. Vor der Saison wurde eine nachhaltige „Rückholaktion“ gestartet, um den „Betriebsunfall“ Landesligaabstieg zu korrigieren. Nach acht Siegen in Reihe hat die DJK die Tabellenspitze der Bezirksliga 11 nun von Vorwärts Epe übernommen.

Bewährungsprobe

„Da müssen wir uns nichts vormachen: Coesfeld hat sicher eine Landesligamannschaft, die uns vor allem in Sachen Erfahrung voraus ist. Trotzdem nehmen wir die Aufgabe an, werden aber auch Spielern, die zuletzt weniger gespielt haben, eine Chance geben“, sieht Stadtlohns Coach Manfred Ostendorf eine weitere Bewährungsprobe für sein junges Team. Ein Erfolgserlebnis würde die Brust vor dem schweren Auswärtsspiel in Nottuln am Sonntag noch einmal breiter werden lassen.

Eintracht muss dosieren

In Sachen Belastungssteuerung kommt der Ahauser Eintracht der Pokalauftritt bei Vorwärts Epe, Riekenhofweg, nicht unbedingt gelegen. Auch weil der enge Kader durch den Ausfall von Sedat Semer (Bänderverletzung) weiter dezimiert wurde. So wurde am Dienstag regenerativ gearbeitet – auf eine detaillierte Vorbereitung auf das Pokalspiel wurde verzichtet.

„Es ist irgendwie schade, dass bei den tollen Rahmenbedingungen aktuell in einem kleinen Derby beide Mannschaften nicht mit voller Kapelle und optimal vorbereitet ins Spiel gehen können“, werde die Eintracht die Partie beim Vorjahresfinalisten „aber sicher nicht herschenken“, so Trainer Jens Niehues. „Am Ende wird die Mannschaft mit dem glücklicheren Tag gewinnen. Wir schauen mal, was die Muskeln hergeben.“ Und das immer mit dem Heimspiel gegen Gemen in vier Tagen im Hinterkopf. Ähnlich wird man beim Gegner denken: Epe erwartet eben Coesfeld zum Topspiel.

Nachgefragt bei Ex-SuSler Mario Worms „Denke an viele positive Momente zurück“

Bis zum Winter noch selbst Stadtlohner, nun im Trikot der DJK gegen den SuS: Ist das ein komisches Gefühl?
Ja und nein. In Stadtlohn hatte ich viele Erfolge, eine klasse Zeit. Ich bin aber auch Coesfelder – wie mittlerweile fast alle im Team. Das schweißt zusammen, ähnlich wie in Stadtlohn nun.

Verfolgen Sie die Entwicklung beim SuS?
Natürlich. Ich denke an viele positive Momente zurück. Mit einem Justus Jaegers stehe ich noch regelmäßig in Kontakt, sonst gibt es nach dem Umbruch ja auch viele neue Gesichter. Ich wünsche allen, dass sich der erhoffte Erfolg einstellt – alles mit der nötigen Geduld. Vor allem gönne ich es auch Manni Ostendorf.

Seit Sonntag ist Coesfeld nun Tabellenführer. Ist die Landesligarückkehr auch das Ziel?
Ich denke, niemand will gerne Zweiter werden. Durch die Rückkehrer haben wir einen starken Kader aufgestellt, die Auftaktniederlage gegen Wüllen hat womöglich geerdet. Den Schwung nehmen wir mit, bleiben aber demütig.

Wie sehen Sie das Pokalduell mit dem Landesligisten?
Die Erfahrung spricht sicher für die DJK. Aber Stadtlohn wird durch den Sieg gegen Herbern Selbstvertrauen getankt haben. Wir haben natürlich auch das wichtige Spiel am Sonntag gegen Epe im Blick. Deshalb wird zum Beispiel auch ein Marius Borgert geschont. Aber: Wenn ich persönlich spiele, dann will ich auch gewinnen.ms
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