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Knatsch bei der HSG: "Das geht einfach nicht"

SCHWERTE Es war ein Spiel, nach dem man nicht so ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen kann. Dazu war die Vorstellung der HSG Schwerte-Westhofen bei der 26:32-Niederlage in Lüdenscheid als Ganzes einfach zu schlecht. HSG-Chef Stefan König hat davon jetzt genug - und haut kräftig dazwischen.

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Knatsch bei der HSG: "Das geht einfach nicht"

Stefan König war mit dem Lüdenscheid-Spiel überhaupt nicht zufrieden und kündigt eine härtere Gangart an.

"Man kann in Lüdenscheid sicher verlieren - meinetwegen auch mit sieben oder noch mehr Toren. Aber man muss kämpfen und Willen zeigen, und das muss man der Mannschaft komplett absprechen", nahm Stefan König, sportlicher Leiter der HSG, kein Blatt vor den Mund.

"Knallharte Analyse"

Gemeinsam mit dem Trainergespann Mischa Quass/Henning Becker fand mit einem Tag Abstand "eine knallharte Analyse" statt, so König. Das Ergebnis: "Leider hat kein Spieler auch nur annähernd in seinem eigentlichen Leistungsbereich gespielt. Vor allem war niemand bereit, sich weh zu tun. Und das geht einfach nicht", so König.

Der HSG-Chef übt den Schulterschluss mit dem Trainer. König gestand zwar, dass es in Lüdenscheid teilweise den Anschein hatte, als erreiche Quass seine Spieler nicht mehr, doch auf den Trainer lässt König nichts kommen. "Mischa stand und steht zu keinem Zeitpunkt in Frage", sagt König in einem Tonfall, der keinen Zweifel zulässt.

Viel mehr schiebt er den Spielern den schwarzen Peter zu - sie waren es ja schließlich auch, die bei dem mit mehreren Spielern aus der "Zweiten" aufgefüllten und daher bei weitem nicht in Bestbesetzung angetretenen Lüdenscheider Gegner versagt haben.

Worte, die fast wie eine Drohung klingen

Am Montag gab der frustrierte Quass zwar trainingsfrei, aber ab Dienstagabend dürfte ein schärferer Wind durch die FBG-Halle wehen. Königs Worte klingen schon fast wie eine Drohung: "Jeder Spieler wird sich im Training empfehlen müssen. Und wem das nicht gelingt, der wird sich auch mal auf der Tribüne oder in der zweiten Mannschaft wiederfinden."

Stefan König geht sogar noch einen Schritt weiter: "Eigentlich sind wir uns mit den meisten Spielern grundsätzlich einig, was die nächste Saison angeht. Aber wenn sich jemand nicht zerreißt, kann auch es auch ruckzuck sein, dass man sich doch noch trennt."

PERSONALIENMit zwei Ausnahmen sieht es so aus, als werde die aktuelle Schwerter Verbandsliga-Mannschaft auch in der nächsten Saison im HSG-Trikot auflaufen. Ein Gespräch mit Eigengewächs Dominik Thäsler wollte Stefan König im Verlauf des Montags noch führen – der Verbleib des Rückraumspielers ist noch offen. Bei Linksaußen Nils Krefter, vor der Saison aus Schüren zur HSG gekommen, stehen die Zeichen dagegen auf Trennung.

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