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Kneuper: "Es geht bei Null los"

SCHWERTE Ab heute Abend ist wieder zusammen, was offenbar zusammengehört: Franz-Josef "Kiki" Kneuper hat den Trainerjob beim Fußball-Verbandsligisten VfL Schwerte übernommen. Ein Heilsbringer?

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Kneuper: "Es geht bei Null los"

"Kiki" Kneuper - der Heilsbringer beim VfL. Beim 3:2 gegen Kornharpen gelang dem neuen-alten Trainer ein Einstand nach Maß.

Wer sich im Umfeld des Schützenhofes umhört, bekommt fast den Eindruck, hier habe ein Heilsbringer seine Arbeit aufgenommen - wer sonst als Kneuper soll es schaffen, den blau-weißen Karren aus dem Dreck zu ziehen? Kneuper widerspricht. Mit etwa 20 Prozent beziffert der Rückkehrer den Einfluss eines Trainers. "Letztlich müssen es die richten, die auf dem Platz stehen", sagt Kneuper.

Aber wer ihn ein bisschen kennt, der ahnt, dass es dem knapp 55-Jährigen gelingen wird, den Spielern des Tabellenletzten Beine zu machen. Wenn er eine Notwendigkeit sieht, wird er dabei auch nicht vor personellen Konsequenzen zurückschrecken. "Wenn es im Sinne der Sache ist, muss man auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen", sagt er - der Mann spricht aus Erfahrung.

"Ich bin zwar Skorpion, aber nicht nachtragend"

Bei seinem früheren VfL-Engagement bekamen das zum Beispiel die Stammspieler Berkan Vardi und David Flamme zu spüren, auf deren Dienste Kneuper seinerzeit keinen Wert mehr legte.

Doch da soll nichts hängen bleiben. "Ich bin zwar Skorpion, aber nicht nachtragend", sagt Kneuper über sich selbst, "das ist kalter Kaffee." Viel mehr ginge es für alle Spieler bei Null los.

So bleibt zu hoffen, dass die Aufbruchstimmung, die die Vereinsführung durch Kneupers Verpflichtung erzeugen will, sich in den richtungsweisenden nächsten Wochen auch auf dem Platz widerspiegelt - am Trainer soll's nicht liegen.

 

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