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Konzentriert zum 1:0-Sieg

Westfalenliga-Fußball

STADTLOHN 90 Minuten lang in höchster Konzentration agiert: Diese bemerkenswerte Leistung belohnte sich Fußball-Westfalenligist SuS Stadtlohn mit einem hoch verdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den TuS Dornberg.

von Von Bernhard Mathmann

, 25.04.2010
Konzentriert zum 1:0-Sieg

Rainer Hackenfort, Daniel Ebbing und Nico Klein-Günnewick bejubeln den 1:0-Führungstreffer des SuS - die Dornberger Reservespieler ahnen indes die nahende Niederlage.

"TuS Dornberg gehört sicher zu den Spitzenteams in dieser Liga - da war diese Konzentrations-Leistung nötig", atmete SuS-Trainer Frank Bajorath durch. Nach dem Erfolg hat sein Team mit den Dornbergern gleich gezogen.

Nach einem sehr verhaltenen Beginn beider Seiten bot sich Jakob Fischer nach 20 Minuten die erste Chance: Nach einer Flanke von der rechten Seite erhielt er das Leder in Höhe des Torraums, lockte den TuS-Torhüter Yorck Bergenthal aus seinem Gehäuse, um sich dann von den Routinier das Leder vom Fuß angeln zu lassen. Nach diesem "Signal" zeigte sich der SuS in der Vorwärtsbewegung überaus flexibel - im Defensivbereich zeigte der zweikampfstarke Mathias Uphues nicht eine einzige Schwäche.

Markus Krüchting versuchte sich mit einer Volleyabnahme (28.), Kai Erning mit einem Nachschuss aus 20 Metern (30.), Krüchting dann mit einem 30 Meter-Volleyschuss (33.) und Rainer Hackenfort verpasst um eine Schuhspitze den "verunglückten" Torschuss von Fischer (37.).

Erst in der 45. Minute musste SuS-Keeper Christoph Fork einen ersten TuS-Vorstoß mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken.

Die zweite Halbzeit begann elanvoll - zumindest von Seiten der Gastgeber: Andre Hippers zog von der Torauslinie den Ball quer am TuS-Gehäuse vorbei auf den zweiten Pfosten, wo Hackenfort das Leder mit dem Kopf zur überfälligen Führung "einnickte" (54.). Krüchting hätte mit etwas mehr Schussglück nach einem kraftvollen Fork-Abschlag erhöhen können (62.), während auf der anderen Seite Felix Buba eine zweite TuS-Chance in die Wolken jagte (65.). Fischer verzog ebenso (68.) und Hackenforts Seitfallzieher-Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt - sehenswert aber war die Aktion des Torjägers allemal.

Eine letzte Möglichkeit für den SuS ließ Hippers mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze ungenutzt (82.).