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Für Hardt geht es gegen Burgsteinfurt um einiges

Landesligist kann einen großen Sprung machen

Hardt Nach einer durchwachsenen Trainingswoche geht Marc Wischerhoff mit gemischten Gefühlen in die Auswärtspartie.

Landesligist kann einen großen Sprung machen

Ahmed Bakara (l.) und der SV Hardt können einen großen Schritt machen. Foto. Pieper

SV Hardts Trainer Marc Wischerhoff hat es in dieser Woche nicht leicht gehabt. Die Trainingseinheiten an der Storchsbaumstraße waren nur spärlich besucht. Dabei geht es am Sonntag in Burgsteinfurt um einiges.

Landesliga

SV Burgsteinfurt - SV Hardt

So. 15.00 Uhr VR-Bank-Stadion, Liedekerker Str. Steinfurt.

„Ich glaube, dass kein Spieler die Woche dreimal beim Training war. Die meisten haben nur einmal trainiert,“ stöhnt Wischerhoff etwas genervt, wenn er diese Woche bilanziert. Alle Fehlenden hätten durchaus nachzuvollziehende Gründe gehabt, doch das Ergebnis ist eben mehr als mau.

Dabei steht am Sonntag durchaus einiges auf dem Spiel. Zum wiederholten Mal bietet sich den Hardtern die Chance, sich in einen vorläufig sicheren Tabellenbereich zu bringen. Es wäre auch an der Zeit, dass es der Wischerhoff-Elf auch einmal gelingt. Der neunte Platz heißt momentan nur, dass man fünf Punkte vom Abstiegsplatz entfernt ist. Wenn alles schlecht läuft, könnten es am Sonntagabend nur noch zwei sein.

Für die Platzherren gibt es keine andere Option als einen Sieg. Die Münsterländer haben zwar ein Spiel weniger als der Tabellendreizehnte Westfalia Gemen, doch sechs Punkte Rückstand sind ein Pfund. Allerdings haben die Burgsteinfurter mit dem 2:0 in Ahaus gezeigt, dass sie sich lange noch nicht aufgegeben haben.

Wischerhoff erwartet einen Gegner, der auf Biegen und Bechen gewinnen will. Mit 26 Treffern hat der SV allerdings den drittschlechtesten Sturm der Liga, während ihre Abwehr mit 33 Gegentreffern die beste der unteren Tabellenhälfte ist. Da kann es von Vorteil sein, dass die Hardter diesmal wohl nicht unbedingt das Spiel machen müssen und sich auf das Konterspiel beschränken können. Wichtig ist, dass die Gäste nicht früh in Rückstand geraten.

Turgut gesperrt

Personell sieht es auf dem Papier nicht schlecht aus − mit der Einschränkung, dass die meisten Spieler kaum trainiert haben. Tuncay Turgut fällt nach seiner Roten Karte weiterhin aus. Auch Torwart Stefan Schröder wird länger pausieren. Er hat sich im Training einen Daumenbruch zugezogen. Ihm droht eine Pause von vier Wochen. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als den verbleibenden Daumen so kräftig wie möglich zu drücken.

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