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Michael Reiche feiert Bergfest

HOLZEN "Bergfest - die Hälfte ist rum", vermeldete Heike Reiche, als wir sie am Handy erwischten. Nach ziemlich genau 39 Stunden hatte ihr Mann Michael die Hälfte seiner Herkules-Herausforderung bewältigt und die Strecke von Paris nach Brest hinter sich gebracht.

Zur Erinnerung: Reiche ist mit dem Fahrrad unterwegs und absolviert zurzeit den alle vier Jahre stattfindenden Langstrecken-Klassiker "Paris, Brest, Paris".

Mit etwa anderthalbstündiger Verzögerung war´s am Montagabend gegen 23 Uhr für den Holzener und seine rund 4500 Mitstreiter so weit. Der Startschuss - in strömendem Regen. Gestern Mittag, gegen 14 Uhr, war Reiche in Brest angekommen und gönnte sich seine erste richtige Pause. Natürlich sei er müde und die Strapazen sind ganz sicher nicht spurlos an dem Körper des 40-Jährigen vorbei gegangen, berichtet seine Frau. "Aber es ist alles okay", schildert sie weiter - die Zuversicht, das Ziel in Paris zu erreichen, ist ungebrochen.

Nonstop durchgefahren ist Reiche die knapp 750 Kilometer nicht, denn vorübergehend zwang ihn die Müdigkeit zu einem Zwischenstopp. So habe Reiche das Rennrad einmal kurzerhand zur Seite gestellt, als ihm die Augen zuzufallen drohten. Etwa eine Stunde lang habe er auf einem Schotterhaufen geschlafen, erzählt seine Frau. Vom Handy ließ er sich dann wecken - und weiter ging´s. So kam Reiche zwar eine Stunde später als geplant am Kontrollpunkt an, doch die Gefahr des Überschreitens vom Zeitlimit besteht offenbar nicht.

Schon knapp zwei Stunden nach seiner Ankunft in Brest saß Reiche schon wieder im Sattel. Im Wohnmobil ein bisschen Schlaf, eine richtige Mahlzeit und die massierenden Hände der befreundeten Physiotherapeutin Petra Caspari, und schon trat Michael Reiche wieder in die Pedalen - guten Mutes, auch Teil zwei des Mammut-Rennens erfolgreich hinter sich zu bringen. Morgen früh - so ist Reiches Hochrechnung - wird er dann das Ziel in der französischen Hauptstadt erreichen. mid

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