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Nervenfrage stellt sich

KREIS Der Abstiegskampf in der Bezirksliga 11 spitzt sich weiter zu. Am kommenden Sonntag müssen die involvierten Vertreter aus dem Verbreitungsgebiet der Münsterland Zeitung auswärts ihre Position stärken.

30.04.2010
Nervenfrage stellt sich

<p>Jochen Wildenhues (l.) und Johannes Barenborg (2. v. l.) siegten im Hinspiel mit 4:1 gegen Epe. Mit diesem Erfolg begann die Aufholjagd der Reserve der SpVgg Vreden. <p></p> MLZ-Foto Schley</p>

Der Mut der Verzweiflung ist es noch nicht, der sich beim ASV Ellewick nach der unglücklichen Niederlage gegen Buldern breit macht. "Ich persönlich glaube immer noch fest an unsere Chance. Mit einem Sieg in Seppenrade können wir den Anschluss wiederherstellen. Danach folgen weitere Gegner, gegen die wir punkten können - wenn wie am Sonntag die Einstellung stimmt", so Wesseler. Das Ziel sei ganz einfach formuliert: "Wir wollen ein echtes Endspiel am letzten Spieltag gegen Ahaus. Darauf müssen wir vehement hinarbeiten." Und natürlich auf entsprechende Ergebnisse der Konkurrenten hoffen. Zwei von diesen befinden sich in direkter Nachbarschaft - räumlich wie im Tabellenbild.

Die SpVgg Vreden II hat zuletzt vier Mal in Serie nicht verloren. Daraus schöpft Coach Ludger Wüpping auch Hoffnung für die ausstehenden Partien - beginnend mit dem Auswärtsauftritt bei Vorwärts Epe. Dort will sich die Reserve schadlos halten, um entsprechend Anlauf zu nehmen für das direkte Duell mit dem SuS Legden am kommenden Donnerstag. "Vor diesem Abstiegsderby müssen wir den Gegner in Schlagweite haben. Dann ist alles möglich", so Wüpping, der den Schwung aus "dem guten Spiel mit unbefriedigendem Ergebnis" gegen Seppenrade gern mit nach Epe nehmen möchte. Nun spielten "auch die Nerven eine immer wichtigere Rolle".

Dass weiß man auch in Legden - insbesondere, weil der Abstand "nach unten" nicht größer geworden ist. Deshalb sei es umso wichtiger, gerade in den beiden kommenden Begegnungen gegen die direkte Konkurrenz zu punkten, so SuS-Co-Trainer Maik Drüner.

Direkte Duelle

"Wir müssen weiter in der Lage bleiben, unser Schicksal selbst in der Hand zu halten. Dieses erreichen wir natürlich nur, wenn wir endlich wieder einmal einen Dreier einfahren", ergänzt Drüner vor dem Auftritt in Osterwick. Ganz entspannt kann der SC Südlohn seinem vorerst vorletzten Heimspiel in der Bezirksliga entgegensehen. Für Spielertrainer David Kraft ist es dennoch wichtig, sich mit Anstand aus der Klasse zu verabschieden.

"Gescher ist in gewisser Weise schon ein Nachbar für uns. In diesem Derby wollen wir den FSV in jedem Fall noch ein wenig ärgern", so Kraft. Gegen die so genannten "Großen" habe sich der SC zuletzt schließlich leichter getan.

ms