Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

"Neuer" VfL, aber altes Leid

SCHWERTE Nistet sich der VfL Schwerte langsam wieder in der Abstiegszone ein? Zumindest wartet der Fußball-Verbandsligist weiter auf den ersten Saisonsieg.

Anzeige
"Neuer" VfL, aber altes Leid

Im Zweikampf: Schwertes Arslan (l.) der vorzeitig unter die Dusche durfte und Rüdinghausens Michael Wurst.

Auch in Rüdinghausen stand man nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Zwar hatte Emmanuel Peterson  in der 85. Minute eine Hereingabe von Rost am zweiten Pfosten zum vermeintlichen 3:3 eingeköpft, aber der Unparteiische verweigerte dem Tor die Anerkennung. Er hatte wohl ein Foulspiel entdeckt - selbst die Gastgeber zuckten nur mit den Schultern.

Die angekündigten personellen Änderungen beim VfL gab es in der Tat. Trainer Marco Schink hatte gegenüber der Vorwoche gleich sieben (!) Spieler ausgetauscht. Zu den verletzten Podeschwa und Vardi gesellten sich Flamme (krank) und Schrage (verletzt). Zudem mussten Aslan, Demirci und Torwart Weber aus der Anfangsformation weichen.

Peterson nickt zum Ausgleich ein

Ein "neuer" VfL also, aber die Leiden blieben dieselben. Denn die Schwerter sahen erneut im ersten Abschnitt nicht gut aus. Da köpfte Hanke am kurzen Pfosten eine Ecke von Riechmann zur Führung der Wittener ein. Doch wie schon in Langscheid kam die Antwort prompt im Gegenzug: Arslan über links und dessen Hereingabe drückte Peterson am zweiten Pfosten ein.

Zwei individuelle Fehler brachten den VfL auf die Verliererstraße. Ein Katastrophen-Pass von Aydin landete in den Füßen von Michael Wurst. Der bediente Djordic und dieser hob den Ball über Sobral hinweg zum 2:1. Zu allem Überfluss zappelte ein Freistoß von Langer in der Torwartecke - 3:1. Der VfL verlor nun jegliche Ordnung und konnte froh sein, mit diesem Ergebnis in die Pause zu kommen.

Ein völlig anderes Spiel dann im zweiten Abschnitt: TuRa-Abwehrchef Sellmann sah nach einem Foul an Peterson früh die Ampelkarte und in der Folgezeit spielte nur noch der VfL. Allerdings machten die Schwerter aus ihrer Überlegenheit zu wenig.

Erst zehn Minuten vor Schluss hatte Tuday im Nachschuss verkürzt. Roos traf nur die Latte (66.) und Peterson bugsierte nach Aslan-Flanke den Ball aus kürzester Entfernung noch neben das Tor (85.).

Als Peterson dann traf, trat der Schiedsrichter, der eine klare Linie vermissen ließ, wie erwähnt auf den Plan. Arslan sah im Anschluss wegen "meckern" erst gelb und dann gelb-rot. 

Rüdinghausen: Dominik Altfeld, Matthias Sellmann, Pascal Langer, Stefan Schierbaum, Dirk Riechmann, Dustin Wurst, Andreas Hanke (87. Thorsten Frommberger), Andreas Golm, Mario Djordic, Michael Wurst, Rafael Arlet (65. Markus Scherff).Schwerte: David Sobral, Muhammet Aydin (82. Oliver Rost), Sebastian Kroth, Steve Kozole (60. Mehmet Aslan), Marcel dos Santos, Mehmet Tuday, Serkan Arslan, Dennis Tost, Emmanuel Peterson, Philipp Sprenger (62. Savas Demirci), Matthias Roos.Tore: 1:0 (20.) Hanke, 1:1 (21.) Peterson, 2:1 (29.) Djordic, 3:1 (35.) Langer, 3:2 (81.) Tuday.

Gelb-Rot: Sellmann (50., Foulspiel), Arslan (86., Reklamieren).

Anzeige
Anzeige