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Nur fünf Minuten Bedenkzeit

Schach: Zweites Blitzschachturnier um den Sparkassenpokal

23.05.2007

Stadtlohn «Klick - Klack». So tönte es in schneller Folge am vergangenen Sonntag aus dem Festsaal der Gaststätte Gambrinus in Stadtlohn. Die Handwerker waren für den Geräuschpegel allerdings nicht verantwortlich, sondern die ansonsten eher für Ruhe und Bedächtigkeit bekannten Schachspieler. Die trafen sich, um zum zweiten Mal nach 2006, im Blitzschachturnier den Sieger des Sparkassenpokals zu ermitteln. Jeweils fünf Minuten Bedenkzeit hat dabei jeder Spieler für eine Partie zur Verfügung. Reichlich wenig, wenn man bedenkt, dass eine reguläre Schachpartie Stunden dauern kann. Dementsprechend oft wurde auf den Zeitnehmer gehauen: «Klack.» Über den vollen Festsaal und die gelöste Atmosphäre im Festsaal des Gambrinus freut sich auch Alfred Schley, Vorsitzender des Stadtlohner Schachvereins. Das Lob für die gelungene Organisation gibt er aber unumwunden an den eher als Fußballer der DJK Eintracht Stadtlohn bekannten Klaudio Kolakovic (Foto links) weiter: «Das hier ist sein Turnier.» «Hier muss mal was gemacht werden», erklärt dieser in der zehnminütigen Spielpause zwischen den Partien die Motivtion, den Stadtlohner «Maiblitz» zu veranstalten. Die Spieler hat Klaudio Kolakovic auf Turnieren oder im Internet kennen gelernt und telefonisch kontaktiert. So habe das Teilnehmerfeld «echte Top-Spieler, die deutschlandweit bekannt sind», zu bieten. Auffällig war, wie viele junge Spieler teilgenommen haben. Aber: «Das ist das normale Durchschnittsalter, wie bei einem normalen Turnier auch», erklärt Kolakovich. Das «sich messen wollen» sei es, was Spaß macht und antreibt. Wie beim Fußball. Wie er das versteht, zeigte sich schnell, denn nach einer verlorenen Partie gibt er seinem Bezwinger augenzwinkernd zu bedenken: «Wir sehen uns bei Schach.de - da mach ich dich fertig.» fin Siehe Ergebnisse