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Motorsport

Oberheim feiert Paukenschlag-Premiere

SCHERMBECK Mit der 64. Westfalenfahrt startete am Samstag die Langstreckenserie am Nürburgring. Für den Schermbecker Moritz Oberheim ein unvergessliches Rennen.

Oberheim feiert Paukenschlag-Premiere

Der Stolz ist ihm anzusehen: Besser hätte das erste Rennen auf dem neuen Auto für Moritz Oberheim nicht laufen können. Lehr

Mit seinem neuen Team „Black Falcon“ feierte Moritz Oberheim gleich bei seinem ersten Einsatz auf dem Mercedes AMG GT4 einen so nicht erwarteten Klassensieg.

Schon in der ersten Testsession am Freitag war Oberheim auf seinem Identica Mercedes AMG GT4 konzentriert und schnell unterwegs und hatte „direkt ein gutes Gefühl“. Im Training, das über die Startposition fürs Rennen entscheidet, machte sich die Datenanalyse vom Freitag positiv bemerkbar und mit konstant guten Runden schoben sich Oberheim und seinen Teamkollegen auf Platz zwei ihrer Klasse.

Im Rennen fuhr der hochmotivierte Oberheim den zweiten Stint und konnte schon in der ersten Runde einen der vor ihm liegenden Mitkonkurrenten angreifen und überholen. Danach gab es kein Halten mehr. Oberheim stürmte auf seinem „Black Falcon Identica Mercedes AMG GT4“ mit einem wahren Parforceritt weiter nach vorne, und nutzte dabei das Leistungspotenzial des Wagens besonders in den Streckenteilen mit engen Kurven und Bergaufpassagen immer besser aus. Mit 8:43:239 Minuten fuhr er die schnellste Zeit auf dem Auto und überholte in jeder Runde weitere Gegner. Besonders gelungen war dabei das Manöver, als er einen vor ihm fahrenden BMW M4 GT4 überholte. Oberheim hatte die Schlüsselstelle „Galgenkopf“ exakt angefahren und nahm so den vollen Schwung mit auf die Highspeed-Passage an der „Doettinger Höhe“. „So konnte ich mich richtig ansaugen“, sagte er später und aus dem Windschatten heraus ließ er seinen Gegner förmlich stehen.

Nach sieben Runden steuerte Oberheim das Auto am Ende seines Stints auf Platz zwei seiner Klasse zurück in die Box zum ersten Reifenwechsel. Danach folgte für ihn allerdings die wohl schwierigste Phase des Rennens, denn nun war er zum Zuschauen verdammt und konnte den Kollegen Stefan Karg und Nico Bastian nur noch die Daumen drücken konnte. Das gesamte Team verfolgte in der Box am Zeitenmonitor das Rennen, und als um 16:26 Uhr endlich „#163 Bastian / Karg / Leib / Oberheim - Mercedes-AMG GT4“ auf Platz eins der Klasse aufleuchtete, brandete der erste Jubel auf. Nico Bastian ließ im letzten Stint nichts mehr anbrennen und brachte den Wagen sicher ins Ziel. Beim Überfahren der Zielline feierte die gesamte Crew der Black Falcons den ersten Sieg an der Boxenmauer.

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