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Pokalsieg ohne Fight

SCHERMBECK Nein, so hatte sich Burkhard Bell das nicht vorgestellt. Der Trainer der Schermbecker Handballer konnte sich nicht wirklich über den kampflosen Sieg im Kreispokal-Finale freuen. Bell hätte lieber gespielt - doch der SV Neukirchen konnte oder wollte nicht.

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Pokalsieg ohne Fight

Frederik Bell und Co. blieb nur ein Trainingsspiel gegen die eigene Zweite.

Alles war angerichtet für ein spannendes Finale. Das Duell der Landesligisten bot einen besonderen Reiz, weil der Tabellenführer aus Schermbeck die einzige Liga-Niederlage gegen eben jene Neukirchener kassiert hatte. Und das auch ziemlich deutlich. Die junge Schermbecker Mannschaft brannte auf Revanche und wollte beweisen, dass sie in den letzten Wochen gereift ist. Doch ein kurzer Anruf am Samstagmorgen durchkreuzte diesen Plan.

"Der Neukirchener Trainer hat mir gesagt, dass er urlaubs- und krankheitsbedingt keine Mannschaft zusammen bekommt", erklärte Bell. Verstärkungen aus der zweiten oder dritten Mannschaft kämen nicht in Frage.

"Das ist absolut ungewöhnlich, gerade für einen Landesligisten. Und ein Kreispokal-Finale hat ja auch einen gewissen Wert", so Bell, dessen Team nun im nächsten Jahr im HVN-Pokal auf Verbandsebene antreten und auf die ganz dicken Brocken hoffen darf.

Bell ärgerte sich vor allem darüber, dass seiner Mannschaft durch die Neukirchener Absage ein guter Test vor der am kommenden Wochenende beginnenden Meisterschaft durch die Lappen gegangen ist.

Um trotzdem wieder in den Rhythmus zu kommen, arrangierte er kurzfristig ein Testspiel gegen die eigene zweite Mannschaft, den Spitzenreiter der Kreisliga. Dieses Match ging erwartungsgemäß klar mit 32:6 an die Schermbecker Erstvertretung. gg

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