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Raesfeld ist Sonntag das Relegations-Eldorado

Tanzen

Der SSV Rhade richtet in der Sporthalle „Zum Michael“ gleich vier Aufstiegsturniere aus. Die heimischen Clubs schicken dabei vier Formationen ins Rennen.

RAESFELD

von Andreas Leistner

, 07.06.2018
Raesfeld ist Sonntag das Relegations-Eldorado

Die Formation „Obsession“ vom SSV Rhade möchte bei der Relegation zur Verbandsliga Jazz- und Modern Dance den Aufstieg schaffen.Privat

Nicht nur im Fußball ist die Saison nach dem letzten Spieltag nicht für alle Teams vorbei. Auch im Jazz- und Modern Dance heißt das Zauberwort, das den Puls noch einmal in die Höhe treibt „Relegation“. Besonders spannend wird es an diesem Sonntag (10. Juni) in der Raesfelder Sporthalle „Zum Michael“. Denn dort richtet der SSV Rhade ab 13.30 Uhr (Einlass: 13 Uhr) gleich vier Turniere aus, bei denen sich für insgesamt acht Mannschaften der Traum vom Aufstieg doch noch erfüllen kann.

Bislang wurden von einem Verein immer nur zwei Relegationsturniere ausgerichtet. Die Änderung in diesem Jahr kommt den Rhadern als Gastgeber natürlich gelegen. So sind nicht nur mehr Mannschaften und deren Anhänger zu Gast, sondern sie bleiben auch jeweils lange in der Halle. Denn die Turniere werden geschachtelt getanzt, das heißt jede Liga tanzt zunächst eine Vorrunde und später in derselben Reihenfolge eine zweite. Nach jeder dieser zweiten Runden werden die Teams dann offen bewertet.

Die organisatorische Herausforderung haben die Rhader Gastgeber im Griff. „Die Petrinumhalle in Dorsten stand nicht zur Verfügung, aber die Gemeinde Raesfeld hat gleich zugesagt und wir sind hier sehr zufrieden“, erklärte SSV-Vorsitzender Ralf Willa. Das Catering solle eh in den Vorraum ausgelagert werden und bei gutem Wetter auch vor die Halle. „Da“, so Willa, „ist viel mehr Platz als in Dorsten.“ Bliebe noch das Sportliche.

Da hofft Willa natürlich, dass die Rhader Formation „Obsession“ ihre guten Leistungen aus der Landesliga bestätigt und den Sprung in die Verbandsliga schafft. „Wir sind diese Saison viermal Zweiter geworden, da hofft man natürlich schon“, sagte Willa am Donnerstag im Gespräch mit unserer Redaktion. Ein Platz unter den ersten Dreien würde „Obsession“ zum Jubeln reichen.

Neben den Rhaderinnen sind noch drei weitere heimische Eisen im Relegationsfeuer. „Emosie“ vom TSZ Royal Wulfen haben in ihrem ersten Oberliga-Jahr gleich den dritten Platz belegt. Trainerin Julia Tenhagen hat in den vergangenen Wochen weiter an der Choreographie gefeilt. Mit vier anderen Teams tanzen „Emosie“ aber um nur einen freien Platz.

Gleiches gilt beim Relegationsturnier der Jugendlandes- und -verbandsliga. Hier wollen „Amianto“ vom TC Grün-Weiß Schermbeck als Achter der Verbandsliga natürlich gerne noch die Kurve kriegen und den Angriff der Zweit- und Drittplatzierten der Landesligen abwehren. Einer davon ist die Wulfener Formation „Joy“. Die haben gleich im ersten Ligajahr die Relegation erreicht. Doch sowohl für sie als auch für „Amianto“ gilt: Nur einer kommt durch.