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Rudern

Reinhardt lässt es krachen, Winkel aufhorchen

DORSTEN .Das Feld war noch kleiner als ohnehin befürchtet, doch die Leistungen der Dorstener Ruderer, die am Wochenende beim Leistungstest in Leipzig starteten, konnten sich sehen lassen.

Reinhardt lässt es krachen, Winkel aufhorchen

Henrik Winkel vom RV Dorsten legte beim Leistungstest in Leipzig einen starken Auftritt hin.(a) Privat

Am Samstagmorgen gesellte sich auch noch Timo Piontek zu den Akteuren, die beim ersten Nationalmannschafts-Test des Jahres passen mussten. Genau wie Jason Osborne ließ eine Erkrankung einen Start des gerade 26-Jährigen vom Koblenzer RC Rhenania nicht zu. Trainer Peter Berger wollte auch mit Blick auf die Kleinboot-DM in zwei Wochen auf dem Baldeneysee kein Risiko eingehen.

So war Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten bei den Männern und Frauen einzige Vertreterin aus der Lippestadt und auch sie konnte nur ein eingeschränktes Programm abspulen. Verletzungsbedingt verzichtete sie auf den Start über die 6000 m am Sonntag. Dafür ließ sie es aber am Samstag auf dem Ergometer „richtig krachen“ (Trainer Sebastian Schmelzer).

Mit 6:38,3 min über 2000 m schaffte sie es unter die magische 6:40-min-Marke. „So schnell war in Deutschland lange keine andere Frau“, meinte Sebastian Schmelzer. Entsprechend groß seien die Freude und auch das Schulterklopfen der Bundestrainer gewesen. „Wir gehen davon aus, dass Charlotte in zwei Wochen bei der Kleinbootmeisterschaft ganz normal an den Start geht und sie ihr Potential im Einer zeigt.“

Aufhorchen ließ in Leipzig auch Reinhardts Vereinskollege Hendrik Winkel. Zusammen mit Lennart Kötters − genau wie er eigentlich ein Leichtgewichtsruderer − stellte er sich bei den Junioren der „schweren“ Konkurrenz und wusste dabei zu überzeugen. „Platz zwölf ist sehr, sehr stark, vor allem im Vergleich zur ,leichten‘ Konkurrenz“, erklärte Sebastian Schmelzer: „Tim Eilers war drei Sekunden schneller, Benedikt Dreyer aus Mainz ist Deutscher Meister im Doppelzweier und war zeitgleich. Hendrik hat eine klasse Leistung gezeigt, fast jeden Schlag perfekt getroffen und ein technisch sehr starkes Rennen gezeigt.“

Am kommenden Wochenende testet Hendrik Winkel die Wettbewerbsfähigkeit über 2000 m bei den Internationalen Belgischen Meisterschaften in Gent, in zwei Wochen geht’s dann auch für ihn zum Frühtest nach Essen auf den Baldeneysee.

Lennart Kötters blieb im erwarteten Rahmen im hinteren Drittel, präsentierte sich aber ebenfalls in guter Form. „Ich bin gespannt, wie er sich bei den kommenden Regatten schlägt“, meinte Sebastian Schmelzer.

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