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Schink: "Ein Alarmzeichen"

SCHWERTE 2:4 nach 0:3-Halbzeitrückstand - das war ganz sicher nicht die Saison-Heimpremiere, wie sie sich Trainer Marco Schink für seinen VfL Schwerte vorgestellt hatte. Und schon stehen die Schwerter nach zwei Spieltagen auf einem Abstiegsplatz - bedrohlich?

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Schink: "Ein Alarmzeichen"

Kräftig ins Stolpern geriet Marcel dos Santos (re.) mit dem VfL Schwerte bei der Heimpremiere gegen den TSV Weißtal.

"Nein, bedrohlich ist das noch nicht. Wenn wir so eine Situation am 15. Spieltag hätten, dann wäre es bedrohlich. Aber es sind erst zwei Spiele absolviert", bemüht sich Trainer Schink um Gelassenheit.

Aber natürlich ist auch der Trainer weit davon entfernt, nach einer Leistung, die er selbst nach Spielschluss als "Schlag ins Gesicht" bezeichnet hat, so ohne Weiteres zur Tagesordnung überzugehen. "Ich werte das Spiel als ein Alarmzeichen. Spätestens jetzt wissen wir, dass noch jede Menge Arbeit auf uns wartet", wertet der Trainer die Heimpleite gegen die Siegerländer.

Der Biss hat gefehlt

Dass es in spielerischer Hinsicht ziemliche Magerkost war, die der VfL da anzubieten hatte, war schon enttäuschend genug. Aber es war nur die eine Seite. "Solche Tage gibt es. Aber wenn spielerisch nichts läuft, dann muss ich wenigstens laufen und rennen. Und dieser Biss hat mir am Sonntag gefehlt. Die Gesamt-Einstellung hat mir nicht gefallen. Das war das, was mich besonders enttäuscht hat", gestand Schink.

Gefragt in diesen Spielen, in denen nicht sonderlich viel zusammenpasst, sind normalerweise die so genannten Führungsspieler - wie zum Beispiel der Kapitän. Aber auch Sebastian Schrage stand ziemlich neben den Schuhen. So sehr, dass Schink ihn nach nur 39 Minuten auswechselte - und zwar nicht aus Verletzungsgründen.

VfL-Binde brachte kein Glück

"Man kann einen Spieler den Löwen zum Fraß vorwerfen. Aber man kann ihn auch vor sich selber schützen. Für Sebastian war das so ein Tag, da spielt es auch keine Rolle, dass er unser Kapitän ist", erklärt der Coach.

Glück brachte die VfL-Binde am Sonntag sowieso nicht. Denn Gregor Podeschwa, der sie mit Schrages Auswechslung übernahm, musste kurz nach dem Seitenwechsel mit einer Knieverletzung raus. "Wir müssen die Kernspin-Untersuchung am Mittwoch abwarten", konnte Marco Schink gestern noch nichts zu der Schwere der Verletzung sagen.

Rost mit Knieprellung vom Platz

Zu allem Überfluss musste mit Oliver Rost - übrigens für Podeschwa eingewechselt - kurz vor Schluss ein weiterer Spieler mit einer Knieprellung vorzeitig vom Platz. "Es gibt so Tage, da kommt alles auf einmal", meint Schink - Sonntag, der 19. August, war für den VfL wohl ein solcher Tag.

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