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"Selbst verbockt"

Mischa Quass war nach der 32:36-Niederlage der HSG Schwerte-Westhofen in Eiserfeld geknickt. "Wir haben es uns selbst verbockt", fasste der Spielertrainer der HSG die 60 Minuten im Siegerland in einem Satz zusammen.

"Selbst verbockt"

Niclas Kohl (re.) erzielte in Eiserfeld drei Tore, konnte die HSG-Niederlage aber nicht verhindern.

Von der Spielanlage her standen sich zwei halbwegs gleichstarke Mannschaften gegenüber, aber die Schwerter spielten dem Vorjahresvizemeister immer wieder mit technischen Fehlern in die Karten. "Wir sind häufig gar nicht erst zum Abschluss gekommen", monierte Quass.

So konnten die Eiserfelder mehr als einmal per Tempogegenstoß zum Erfolg kommen - Gegentore für die HSG, die weh taten. Und weil die Hausherren zudem auch aus dem Spiel heraus viel Druck aus dem Rückraum entwickelten, hatten sie sich schon zum Seitenwechsel mit dem 18:12-Vorsprung ein beträchtliches Polster verschafft.

Offensive Deckung erfolgreicher

Für die Ruhrstädter war dies zwar eine ziemliche Hypothek, doch noch lange kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Quass ließ nun offensiver decken - mit Erfolg: Die Schwerter verkürzten den zwischenzeitlichen 13:20-Rückstand auf 21:24 und durften neue Hoffnung schöpfen. Erfüllt wurde diese Hoffnung aber nicht.

Im Gegenteil, die Hausherren legten nun wieder einen Zahn zu und setzten sich vorentscheidend auf 31:23 ab - der Rest war aus Schwerter Sicht nur noch Ergebniskosmetik, die die Niederlage im Rahmen hielt.

Ausfall von Heinrich keine Entschuldigung

Den Ausfall von "Basti" Heinrich wollte Quass übrigens nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Natürlich fehlt so ein Spieler, aber eigentlich ist die Mannschaft stark genug, so etwas zu kompensieren", meinte er.    

RSV Eiserfeld - HSG Schwerte-Westhofen 36:32 (18:12)

Schwerte-Westhofen : Mischa Quass, Matthias Zankl, Sebastian Emde; Sebastian Lingstädt (6), Jens Klostermann (4/1), Timm Höntsch (5/2), Alexandr Denissov (1), Sven Sieland (1), Dominik Thäsler (2), Henrik Ciomber (5/1), Jan Sczimarowski (5), Niclas Kohl (3), Sebastian Ablas. 

      

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