Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

"Sind erst bei 40 Prozent"

WULFEN Die "Modern Dance Force" des TSZ Royal Wulfen ist nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende in die nationale Eliteklasse des Jazz- und Modern Dance zurückgekehrt.

Anzeige

Im Interview mit Sportmitarbeiter Jan Große-Geldermann spricht Wulfens Vorsitzender Helmut Winkler über die harte Arbeit der vergangenen Wochen und eine möglicherweise rosige Zukunft.

Herr Winkler, wie haben Sie den Moment erlebt, in dem Aufstieg endlich feststand?

Winkler : In mir hat sich einfach nur eine riesige Freude ausgebreitet. Der ganze Verein hat darauf hingearbeitet. Es war klar, dass es knapp werden würde. Dass es am Ende so knapp wurde, hatte ich nicht gedacht.

Das Training ist im Vorfeld auf mehrere Schultern verteilt worden. Ulla Baackmann wurde vor allem von Rita Aozane Bilibio und Damian Gmuer unterstützt. War das der Schlüssel zum Erfolg?

Winkler : Auf jeden Fall. Die "externe Befruchtung" unserer Trainingsinhalte war Ulla Baackmann enorm wichtig. Auch die Arbeit von Martina Buschmann und Dorien Beckers hat sehr geholfen.

Ist diese Art der Spezialisierung ähnlich wie in anderen Sportarten ein allgemeiner Trend?

Winkler : Einen allgemeinen Trend kann ich noch nicht erkennen, aber auf lange Sicht wird es so kommen. Wir werden dieses System auf jeden Fall so weiterführen, denn eine Person ist mit den zeitaufwendigen und anspruchsvollen Aufgaben der Trainingsarbeit einfach überfordert. Um den optimalen Erfolg zu erzielen, muss man auch optimale Bedingungen bieten.

Die Bundesliga-Turniere beginnen erst im Frühjahr 2008. Wie geht es in den nächsten Wochen mit der Formation weiter?

Winkler : Erst einmal werden die Tänzerinnen und das Trainergespann etwas relaxen. Das Training der letzten Monate war unglaublich intensiv. Zwei Monate lang wird es daher etwas ruhiger zugehen, aber dann wird das Tempo in der direkten Vorbereitung auf die neue Saison schon wieder angezogen.

Welche Rolle kann die "Modern Dance Force" in der 1. Bundesliga spielen?

Winkler : Wir können ruhig in die Saison gehen. Wir haben auf den Deutschen Meisterschaften schon unsere neue Choreografie präsentiert und können diese jetzt verfeinern. Unser Vorteil ist, dass wir eine extrem junge Mannschaft haben, deren Entwicklung noch lange nicht am Ende ist. Die Mädchen sind bisher vielleicht bei 40 Prozent ihrer absoluten Leistungsstärke angekommen.

Anzeige
Anzeige