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SpVgg: Aus nach wahrem Krimi

Fußball-Westfalenpokal: 6:7 in Resee

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle hat die SpVgg Vreden gestern in der ersten Runde des Westfalenpokals durchlebt. Letztlich fehlte dem Team von Marcus Feldkamp im Elfmeterschießen das nötige Quäntchen Glück. Viktoria Resse zog mit einem 7:6 in die zweite Runde ein.

VREDEN

, 24.08.2017
SpVgg: Aus nach wahrem Krimi

Die SpVgg Vreden mit Jan-Niklas Temme (r.) stellte über weite Strecken die bessere Mannschaft in der Auftaktrunde des Westfalenpokals. Letztlich zeigten die Schützen von Viktoria Resse im Elfmeterschießen die stärkeren Nerven.

Es war die 120. Spielminute: Die SpVgg Vreden versuchte beim Spielstand von 1:2 für den Westfalenligaaufsteiger aus Gelsenkirchen in der Verlängerung noch einmal alles. Romario Wiesweg gelangte an den Ball und drosch ihn zum Ausgleich über die Linie: 2:2. Abpfiff, Elfmeterschießen. Doch gleich mit dem ersten Versuch scheiterte Nils Temme, Resse ließ bei sämtlichen fünf Versuchen SpVgg-Schlussmann Cedric Drobe keine Abwehrchance – und dies bei mittlerweile grenzwertigen Lichtverhältnissen. Da half es den Gästen auch nicht, dass Marvin Möllers, Jannik Enning, Niklas Niehuis und Frank Rose ihre Strafstöße verwandelten. Wie im Vorjahr steht das Aus in Runde eins.

"Komplett unnötig"

„Das war komplett unnötig“, habe laut Feldkamp die SpVgg die Partie über weite Strecken im Griff gehabt. Folgerichtig erzielte Jose Murillo auf Vorlage von Nils Temme auch die Führung (21.). Murillo und Nils Temme hätten das Ergebnis schon vor der Pause höher schrauben müssen (33., 41.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur unwesentlich. Niehuis hatte mit einem Pfostenschuss die größte Chance, auf 0:2 zu stellen (61.).

Resse versuchte es immer mehr mit langen Bällen – und wurde für diese Spielweise belohnt: Kevin Schäfer markierte nach einem ebensolchen Ball den glücklichen Ausgleich (81.). „Da haben wir einmal schlecht verteidigt und dann passiert es sofort“, haderte der Coach.

Kein Risiko in der Verlängerung

In der Verlängerung mieden beide Westfalenligisten weitestgehend das Risiko. Die Einladung eines Ballverlustes in der Offensive nutzte die Viktoria zu einem Konter, den Marc Svenßon zur Führung nutzte (102.). Bei einem vermeintlichen Foul an Möllers im Strafraum blieb dann der Pfiff aus. Wieswegs Treffer mit dem Schlusspfiff nährte noch einmal die Vredener Hoffnung.

SpVgg Vreden: Drobe - Wiesweg, J. Temme (57. Weid), Enning, Beuting (109. Rose), Korthals, Niehuis, Möllers, Vieira Martins (54. Kondring), N. Temme, Murillo.Tore: 0:1 Murillo (21.); 1:1 Schäfer (81.); 2:1 Svenßon (102.); 2:2 Wiesweg (120.).Elfmeterschießen: Möllers, Enning, Niehuis, Rose treffen für Vreden – Nils Temme verschießt.