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SpVgg stellt sich selbst ein Negativ-Zeugnis aus

Landesligafußball

VREDEN Nicht das Gästeteam des VfL Wolbeck hat den Eindruck von einem Abstiegskandidaten im Hamalandstadion hinterlassen, sondern die Hausherren der SpVgg Vreden selbst: Bei der 0:2 (0:2)-Niederlage stellte sich die Elf von (Noch-) Trainer Bernd Dirksen ein absolutes Negativ-Zeugnis aus.

von Von Bernhard Mathmann

, 18.04.2010
SpVgg stellt sich selbst ein Negativ-Zeugnis aus

Kevin Tönsing (r.) gab gestern sein Landesliga-Debüt für die SpVgg Vreden: Auch er konnte die 0:2-Niederlage gegen VfL Wolbeck nicht verhindern.

Ein Teil der Mannschaft agierte am Ende kraftlos, ein anderer offensichtlich willenlos - den Wolbeckern genügten zwei Möglichkeiten, um die dringend benötigten Zähler im Rennen gegen den Abstieg zu kassieren. "Einige Spieler gehen auf dem Zahnfleisch, aber ich habe derzeit keine Alternativen mehr", klagte Dirksen.

Nach 24 Minuten war es Jens Tawidde, der einen nicht unhaltbar scheinenden Ball auf das Tor von Christian Wissing schoss und damit die überraschende Gästeführung erzielte. Denn bis zu dem Zeitpunkt hatte die SpVgg durch einige Aktionen gezeigt, dass sie die Trainer-vorgabe erfüllen und nach vier unentschiedenen Spielen einen "Dreier" einfahren wollte. Aber ein Freistoß des später indisponierten Georg Geers (7.) und eine Volleyabnahme von Mike Möllensiep (12.) verfehlten das Ziel.

Danach verstrickten sich die Vredener mehr und mehr in Einzelaktionen, von denen nur zwei von Sven Elsbeck Ge fahr für das Tor von VfL-Keeper Moritz Ostrop heraufbeschworen (45.; 60.). Für den Co-Trainer war das Spiel aber nach nur 71 Minuten wegen einer vertretbaren "Ampelkarte" beendet.

Derweil wurde die Missstimmung im Team deutlich: Lautstark mahnte Mannschaftskapitän Daniel Terbeck fehlendes Engagement von Georg Geers an - dieser offen ausgetragene Disput blieb nicht der einzige bis zum Abpfiff.