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Starter zeigen sich flexibel

21. Hallenspringturnier des RV Vreden

Flexibilität ist groß geschrieben worden bei der 21. Auflage des großen Hallen-Springturniers beim RV Vreden.

VREDEN

von Von Bernhard Mathmann

, 06.01.2013
Starter zeigen sich flexibel

<p>Flexibel: Weltmeisterschafts- und Olympiareiter Marcus Ehning (2. v. r.) griff am Sonntag dem Parcoursdienst uneigennützig unter die Arme.

"Wir haben mit einem derartigen Zulauf nicht rechnen können - weder im Parcours noch auf der Zuschauertribüne", zog Norbert Laurich als Vorsitzender des Gastgebervereins ein erstes Fazit. Sind es bei den Turnieren in der Region nahezu immer "nur" rund 70 Prozent der gemeldeten Teilnehmer, die ihre Vierbeiner im Parcours vorstellen, so stellten die Veranstalter in Vreden an den ersten beiden Turniertagen Quoten von bis zu 110 Prozent fest.

"Wir hatten eine Vielzahl von Nachmeldungen - in erster Linie aus den Niederlanden, in denen der Nachmeldemodus anders geregelt ist als in Deutschland", erklärte Laurich. Doch auch renommierte Rotröcke wie Olympia- und Weltmeisterschaftsstarter Marcus Ehning, der deutsche Pony-Meister Lars Volmer, der niederländische Olympia-Vierte Geert-Jan Bruggink und seine Lebensgefährtin Pia-Luise Aufrecht aus Weerselo/NL füllten die Starterlisten derart, dass fast alle Zeitfenster gesprengt wurden. Um dennoch die eng gesteckten Freiräume wahren zu können, wurde am Freitag beim ersten S*-Springen auf das Stechen verzichtet. So musste das Los entscheiden, wer den Sonderpreis, ein Fahrrad, erhalten sollte: Mit Otto Vaske (Klein-Roscharden) und Christina Vortmann (Südlohn-Oeding) hatte es nämlich zwei zeitgleiche Konkurrenten gegeben; die Glücksgöttin sprach sich dann für die Amazone aus, die 2010 den "Großen Preis" gewonnen hatte.

"Wir haben sogar eine Platzierung ohne Pferde vorgenommen, um in der Halle Platz zu haben für den Umbau", verdeutlichte Laurich die spontanen Entscheidungen, um das große Programm mit 1500 Starts ("Das ist absoluter Rekord", meinte der Vorsitzende) zu bewältigen. Dennoch stand der Sieger des Championats von Vreden, Thomas Holz (Greven), am Samstag erst weit nach Mitternacht fest.

Die Sieger im „Großen Preis von Vreden“ L 1993: Rene Tebbel (RV Oldenburger Münsterland) auf Rapunzel L 1994: Peter Nagel-Tornau (RV Attendorn-Repetal) auf Loyal L 1995: Markus Ehning (ZRFV Borken) auf Arissima L 1996: Fritz Fervers (RC Kaarst) auf Pegasus Kentucky L 1997: Heinz Soltau (RV Concordia an der Miele) auf Campari L 1998: Uwe Volmer (ZRFV Legden) auf Etjoela L 1999: Ulrich Kirchhoff (ZRFV Legden) auf Damhus VDL Jupiter L 2000: Ricardo Jurado (RFV Hövelhof) auf FAN Gismo L 2001: Rebecca Golasch (ARC Kaarst) auf Elfi L 2002: Hans-Thorben Rüder (Fehmarnscher Ring-RV) auf Freya L 2003: Ines Wolters (LZRFV Gronau) auf Flash L 2004: Denis Lynch (RV Amelsbüren) auf Landos L 2005: Hartwig Rhode (RFV Rütenbrock) auf Paradiso’s Girl L 2006: Johannes Ehning (ZRFV Borken) auf Carmen L 2007: Sebastian Karshüning (RV Rhede) auf Cascavelle L 2008: Alexander Kernebeck (LZRFV Gronau) auf Quick Star L 2009: Otto Vaske (RG Klein Roscharden) auf Incolor L 2010: Christina Vortmann (RV Südlohn-Oeding) auf BB Carvallo L 2011: Jana Wargers (RFV Greven) auf Quadros L 2012: Sebastian Karshüning (RV Rhede) auf Lucy L 2013: Peter Olthoff (Niederlande) auf Zarone