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SuS tritt auf der Stelle

Stadtlohn Anstatt zum Anlauf auf die Spitzenplätze in der Fußball-Verbandsliga anzusetzen, tritt der SuS Stadtlohn auf der Stelle: Am Samstag bezog die Elf von Trainer Rob Reekers gegen den SC Paderborn II die zweite 0:1- Heimniederlage in Folge.

28.10.2007

Und diese Niederlage dürfte bei den Stadtlohner doppelt schmerzen: Auf der einen Seite ist die Chance vergeben, ganz nahe an die Konkurrenz im Wettrennen um die Spitzenposition heranzurücken und auf der anderen Seite legte sich Nachwuchs-Torjäger Nick Voogtsgeerd selbst für vier Wochen "auf Eis". In der 69. Minute sah der junge Niederländer, der bisher durch sechs Tore und viel Engagement zum Leistungsträger im Reekers-Team aufgestiegen war, wegen einer Beleidigung seines Mitspielers die "Rote Karte".

Eine Lehr-Buch-Kombination der beiden Brüder Michael und Amdon Ghebru auf den freistehenden Christian Strohdiek brachte schon nach acht Minuten die Gäste-Führung. Und sie gab den Startschuss für eine 82-minütige Aufholjagd der SuS-Akteure. Aber die bissen sich der Reihe nach die Zähne aus an dem von Strohdiek, neben Torhüter Sebastian Lange und Sören Gönther Ausleihen aus der Zweitligamannschaft des SC Paderborn, organisierten Abwehr-Bollwerk. Erst sieben Gegentreffer hatten die Paderstädter in dieser Saison kassiert - in Stadtlohn sollte es bei dieser Quote bleiben. Auch, weil ein Foulspiel an Björn Bennies im SC-Strafraum nicht geahndet wurde (28.) und weil Voogtsgeerds Kopfball nach Freistoß von Mathias Krüskemper das Ziel knapp verfehlte (32.).

SuS erhöht Druck

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SuS zwar den Druck auf das SC-Tor - ein Durchkommen aber war nicht möglich. Auch nicht, als die Gäste nach "Roter Karte" gegen Gönther dezimiert wurden (56.).

Vorher hatte Oliver Temelkov in zwei vielversprechenden Szenen (47. und 51.) den Ausgleichstreffer ausgelassen - später sollten die Chancen von Krüskemper (70.), Marcel Terhaar (78.) und Bennies (90.) ebenso vergeben werden.

Die Paderborner beschränkten sich in der zweiten Halbzeit mit Ausnahme eines Distanzschusses von Ferdi Günther (56.) und eines zweiten Versuchs von Thomas Rath (89.) nahezu ausschließlich auf Defensivaufgaben - allerdings mit viel Erfolg. bml