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Kanuslalom

Tage der Entscheidung in Markkleeberg

Schwerte Im sächsischen Markkleeberg geht es am Wochenende um die Nationalmannschaftsplätze. Auch ein paar Paddler des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte hoffen auf ein Ticket.

Tage der Entscheidung in Markkleeberg

Zoe Jakob, hier beim „Quali“-Rennen in Augsburg vor einer Woche, paddelt auf Juniorinnen-Nationalmannschaftskurs. Kanu- und surf-Verein Schwerte Foto: Kanu- und Surf-Verein

Nach der ersten Hälfte der Weltmeisterschafts-Qualifikation des Deutschen Kanuverbandes (DKV) steht für Deutschlands Slalomkanuten im sächsischen Markkleeberg das Wochenende der Entscheidung vor der Tür. Nach den „Quali“-Rennen drei und vier wird am Sonntagmittag feststehen, wer in den unterschiedlichen Bootskategorien (Canadier und Kajak) sowie Altersklassen (Leistungsklasse, U23 und Junioren) die jeweils drei Nationalmannschaftsplätze erhält und damit das Ticket für die Teilnahme an den internationalen Meisterschaften im weiteren Saisonverlauf bucht.

Ariane Herde, die als NRW-Landestrainerin die ambitionierten Athleten des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) unter ihren Fittichen hat, war am Donnerstagnachmittag hörbar gut gelaunt. „Schönes Wetter, gute Vorbereitung – es macht sehr viel Spaß“, berichtete Herde aus Sachsen. „Intensiv, aber auch nicht zu viel“ sei bei optimalen Bedingungen trainiert worden – die zwei Tage der Entscheidung können kommen.

Eine glänzende Ausgangsposition, erneut den Sprung in die Juniorennationalmannschaft zu schaffen, hat sich Zoe Jakob in Augsburg verschafft. Die Canadierfahrerin führt die Wertung nach den beiden Rennen von Augsburg an – die Schwerterin ist gut drauf. Nicht nach Wunsch war es in Augsburg dagegen für Gregor Kreul gelaufen. „Er muss richtig Gas geben, aber wir drücken die Daumen“, sagt Ariane Herde – ad acta gelegt hat der 20-Jährige die Pläne, sich für die U23-Nationalmannschaft zu qualifizieren, jedenfalls noch nicht.

Aber nicht nur Jakob und Kreul stehen aus Schwerter Sicht im Rampenlicht. Denn da sind auch noch ein paar andere Top-Talente des KVS, die in Lauerstellung liegen und die auch im Kanupark von Markkleeberg auf sich aufmerksam machen wollen. Für die Juniorinnen Jannemien Panzlaff (C1) und Maren Szillat (K1) gilt das ebenso wie für das männliche Junioren-Quartett Jonathan Queißer (C1) sowie Tillmann Röller, Patrick Raab und Simon Stainert (alle K1).

Als einer der Jüngsten im U23er-Feld der Kajakfahrer will sich Maximilian Lange wieder möglichst teuer verkaufen, Gleiches gilt auch für Sandra Rosener im stark besetzten Feld der K1-Leistungsklasse.

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