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Traumstart für SuS Hervest

Dorsten SuS Hervest hat am Sonntag einen Traumstart in die neue Saison gefeiert. Im Derby schickten die Hervester den Ortsnachbarn Rot-Weiß Dorsten mit einer derben 2:5-Klatsche nach Hause. Altendorfs Trainer Uli Canovi haderte unterdessen mit der Leistung des Unparteiischen.

Kreisliga B-West RE

SuS Hervest - RW Dorsten 5:2

"Ein 1:0 hätte mir vor dem Spiel gereicht, aber mit dem 5:2 kann ich auch gut leben", scherzte Hervests Vorstandsmitglied Marco Roccaro nach der Partie. Den besten Grund für seine gute Stimmung hatten ihm seine Spieler in den 90 Minuten zuvor auf dem Platz gegeben. Nur in der Anfangsphase hielten die Gäste dagegen. Bereits nach 60 Sekunden brachte Benjamin Mitrovic die Rot-Weißen nach einer Flanke von Dominik Jost in Führung.

Doch die Hervester schüttelten sich nur kurz und übernahmen nach gut zehn Minuten das Kommando. Und auch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Thomas Barciaga traf nach einer Viertelstunde zum 1:1. Fünf Minuten vor der Pause zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul von Andreas Lawrenz auf den Punkt. Florian Rohlof verwandelte sicher zum 2:1. Und für die Gastgeber sollte es noch besser kommen. Mit dem Halbzeitpfiff bugsierten Lawrenz und Thomas Homann den Ball in einer Co-Produktion zum 3:1 über die Linie.

In der zweiten Halbzeit war bei den Gästen kein Aufbäumen zu erkennen. Ganz im Gegenteil, Hervest machte weiter das Spiel und hatte auch die besseren Chancen. Nach Vorarbeit von Markus Kirschmann sorgte Spielertrainer Dieter Götz für das 4:1 (73.). Nur 120 Sekunden später erzielte Emmo Hartmann das 5:1. Der zweite Treffer der Gäste durch Michael Mista (85.) hübschte das Ergebnis nur noch ein wenig auf.

SV Altendorf - TuS Sinsen 2 3:4

"Ich kann meinen Jungs keinen großen Vorwurf machen. Sie haben ein gutes Spiel gemacht. Aber der Schiedsrichter hat uns die Punkte geklaut", schimpfte Uli Canovi nach der Partie. Der junge Unparteiische sei "völlig überfordert" gewesen.

Dabei hatte der Altendorfer Trainer zur Pause noch ziemlich gute Laune, auch wenn das 0:1 (23.) aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen war. Allerdings ging die Führung der Gäste bis dato in Ordnung. Kurz zuvor hatte Altendorfs Keeper Marc Hörsken nämlich einen von ihm selbst verursachten Foulelfmeter pariert. Doch innerhalb von vier Minuten drehten Thomas Langenberg (27.) und Stefan Bender (31.) die Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Franz Kleimann für das 3:1.

Doch in der zweiten Halbzeit stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Beim Sinsener Anschlusstreffer (50.) und auch beim Ausgleich (58.) übersah er zwei Mal ein klares Foulspiel an Peter Langenberg. Nachdem die Gäste nach einem blitzsauberen Konter auch noch in Führung gegangen waren (80.), zog sich der Schiedsrichter endgültig den Groll der Altendorfer Fans zu, als in der Schlussminute bei einem Handspiel eines Sinsener Abwehrspielers der Elfmeterpfiff ausblieb. gg

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