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Trennung am Tag der Einheit

Wulfen Der BSV Wulfen und Dirk Altenbeck gehen getrennte Wege. Am gestrigen Tag der Einheit endete für viele überraschend die Zusammenarbeit des Regionalligisten mit dem Düsseldorfer, der erst im Frühsommer die Nachfolge von Markus Zöllner angetreten hatte.

"Die Basis für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit war nicht mehr gegeben", erklärte BSV-Vorsitzender Christoph Winck. Gestern informierte der Vorstand Altenbeck, Teammanager Thomas Herrmann und die Mannschaft über die Entscheidung, ab sofort auf den Trainer zu verzichten.

Für Altenbeck wird heute bereits Rob Stearns das Training leiten, der am Samstag auch beim Spiel gegen den GV Waltrop als Coach fungieren soll. Offen ist derzeit noch, ob der Amerikaner die Mannschaft bis zum Saisonende führt.

Heute Gespräch geplant

Die Art und Weise seiner Entlassung hält Altenbeck für sehr befremdlich: "Zuerst wurde anscheinend die Mannschaft informiert. Anschließend bekam ich einen Anruf von Christoph Winck. Ganz am Schluss wurde Manager Thomas Herrmann benachrichtigt." Eine Begründung sei ihm nicht geliefert worden. Für den heutigen Donnerstag sei ein persönliches Gespräch zwischen ihm und dem Vorstand geplant, in dem die Umstände weiter erörtert werden: "Ich möchte mich jetzt nicht so weit aus dem Fenster lehnen, denn es kann ja durchaus sein, dass es noch ein juristisches Nachspiel geben wird."

Übereinstimmung

Im sportlichen Bereich kann und will sich Dirk Altenbeck nichts vorwerfen lassen: "Wenn man den Wulfener Etat betrachtet, und dann sieht, was ich daraus gemacht habe, wäre eine solche Begründung ein Witz." Der Zusammenhalt zwischen ihm und der Mannschaft sei vorbildlich gewesen: "Wenn jemand vom Vorstand beim Freundschaftsspiel in Haspe gewesen wäre, hätte er das auch gesehen. Ich habe mit den Spielern telefoniert, und die waren alle wie vom Blitz getroffen."

BSV-Vorsitzender Christoph Winck stimmte in diesem Punkt mit Altenbeck überein: "Die Gründe für die Trennung lagen weder im fachlichen noch im sportlichen Bereich. Ausschlag gebend waren vielmehr menschliche Probleme." weih

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