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TuS Wüllen hat die 3. Bundesliga wieder im Visier

Kunstturnen

„Das ist noch mal ein totales Highlight. Sowas erlebst Du nicht oft in einer Turnerkarriere.“ Das sagt Trainer Jürgen Schalk vom TuS Wüllen vor dem Aufstiegsfinale seiner Kunstturnriege.

Wüllen

, 07.12.2018
TuS Wüllen hat die 3. Bundesliga wieder im Visier

Die Rückkehr in die 3. Bundesliga ist möglich: Gabriele Venhues geht mit der Riege des TuS Wüllen ambitioniert, aber gelassen in den Aufstiegswettkampf. © Johannes Kratz

Am Samstag, 8. Dezember, messen sich die Wüllenerinnen als Meister der Regionalliga Nord in Backnang bei Stuttgart mit sieben Konkurrenten – es geht um drei Tickets für die 3. Bundesliga. Und der TuS erhält dabei erstklassige Verstärkung.

„Der eindeutige Favorit ist für mich der SSV Ulm II. Dahinter wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, sagt Schalk. Und die Chancen für seine Mannschaft? „Das ist schwer zu sagen, chancenlos sind wir sicherlich nicht. Aber wir könnten mit beidem gut leben: Uns noch mal an der 3. Liga versuchen, oder in der Regionalliga weitermachen, die ja eigentlich eher unserem Niveau entspricht.“

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Der Trainer weiß, wovon er spricht, immerhin hat der TuS das alles schon vor zwei Jahren mitgemacht. Auch damals als Regionalliga-Meister angetreten, belegten die Wüllenerinnen in Singen am Bodensee den zweiten Platz und packten damit erstmals den Aufstieg in die 3. Bundesliga. Dort hielt sich der TuS aber nicht. Am Samstag tritt das Team also mit noch mehr Erfahrung an. Alle Turnerinnen sind fit – und die Mannschaft erhält sogar erstklassige Verstärkung aus den Niederlanden. Tilila Oughzou, die der TuS während der Saison eingesetzt hatte, ist verletzt. Dafür stellt sich mit Sanna Veerman ein Riesentalent aus der Nationalmannschaft zur Verfügung. „Eigentlich war sie in der 1. Bundesliga für Karlsruhe gemeldet, hat dort aber keinen Wettkampf in der Saison bestritten, deshalb dürfen wir sie jetzt einsetzen“, erklärt Schalk. Veerman soll an allen vier Geräten für den TuS zum Einsatz kommen.

Den Auftakt machen die Wüllenerinnen am Stufenbarren, dann kommen Balken, Boden und Sprung. „Die Reihenfolge ist okay. Allerdings müssen wir als erste Mannschaft an den Barren, da halten sich die Kampfrichter erfahrungsgemäß noch etwas zurück“, sagt Schalk.

Doch er und sein Team fahren mit großer Vorfreude ins Schwabenland. Ein Teil reist schon am Freitag, der Rest kommt erst am Wettkampftag nach. Ab 14.30 Uhr wird’s dann ernst.


Diese Teams treten beim Aufstiegsfinale an: TuS Wüllen, KTG Heidelberg, SSV Ulm II, TG Hegau Bodensee, TG Main-Rhein, TG Veitsöchheim, Turnteam Schwaben-Saar, TV Herkenrath. Weitere Infos zum Finale

https://www.deutsche-turnliga.de/Veranstaltungen/Finals/Frauen/