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Über kochenden Asphalt

Schermbeck Zwei Athleten der Leichtathletikabteilung des SV Schermbeck eroberten am letzten Samstag den Nürburgring auf unterschiedliche Weise. Triathlet Carsten Klein-Bösing startete beim 24-Stunden-Radrennen, Leichtathlet Jörn Dieckmann lief die 24,4 km über die legendäre Nordschleife, der "grünen Hölle".

Carsten Klein-Bösing startete im Team Wedau Wanderers, das sich keine Rekorde zum Ziel gesetzt hatte. Zusammen mit einem weiteren Fahrer ging der Schermbecker deshalb auf die Einführungsrunde, die als einzige über den gesamten Grand-Prix-Kurs führte, und das wollte sich Klein-Bösing nicht entgehen lassen.

Im Laufe der 24 Stunden fuhr er insgesamt sieben Runden oder 170 km für sein Team. Auf den rasenden Abfahrten erreichte er eine schwindelerregende Höchstgeschwindigkeit von 89,3 km/h, auf dem Anstieg zur "Hohen Acht" verlangten auch ihm die 18 Prozent Steigung alles ab. Doch für all die Strapazen hielt die Strecke mit der unvergesslichen Passage zwischen Tribüne und Boxengasse auch einen Lohn bereit, der die Mühen wett machte.

Am Ende stieg Klein-Bösing erschöpft, aber mit dem festen Vorsatz wiederzukommen vom Sattel und überließ den Läufern das Feld.

Bei denen hatte Jörn Dieckmann mit den enormen Temperaturen von über 30° im Schatten zu kämpfen, die den Asphalt zum Kochen brachten. Die extremen Anstiege zwangen selbst die guten Läufer in Teilbereichen zum Walken. Jörn Dieckmann bezwang die "Grüne Hölle" trotzdem in einer hervorragenden Zeit von 2:28,16 Stunden.

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