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Uta Panzlaff: Ergster Amazonin

ERGSTE Im "Amazonas des Nordens" erkämpfte sich Uta Panzlaff (SG Eintracht Ergste) in der Zeit von 3:19:40 Stunden den vierten Platz in der Damenkonkurrenz und den achten Gesamtplatz.

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Uta Panzlaff: Ergster Amazonin

Hoch konzentriert: Langstreckenschwimmerin Uta Panzlaff.

 Die Rede ist vom "Wakenitzman", einem Schwimmwettkampf über die Distanz von 14 Kilometer vom Ratzeburger See durch die Wakenitz bis in die Innenstadt von Lübeck.

Staffelsieg im Vorjahr

Knapp nach dem Vorjahressieger, noch vor der zweiten Staffel, erreichte Panzlaff das Ziel. "Damit bin ich absolut zufrieden. Der Wettkampf ist optimal verlaufen. Es ist nicht weiter schlimm, dass ich keinen Treppchenplatz erringen konnte." Die Spitze der Damen, die auch die ersten drei Gesamtplätze stellten, war für Panzlaff nicht zu erreichen.

Als Sieger können sich alle 32 Einzelschwimmer fühlen, denn die Strapazen der 14 Kilometer im 20 Grad kalten Wasser zu bewältigen, ist schon eine große Leistung. So manches Mal kommen die Schwimmer bereits im "Langen Jammer", einem sehr geraden Teilstück auf der Hälfte der Wakenitz, an ihre Grenzen.

Konkurrenz abgehängt

Uta Panzlaff meisterte dieses Teilstück mit Bravour, zumal sie einige ihrer Konkurrenten in diesem schwierigen Teil abhängen konnte. Beim elften Kilometer wurde es nochmal spannend. Hier musste die Ergsterin noch einen Platz abgeben. "Die letzten Kilometer waren schon sehr schwer. Das ist meist auch der Moment, indem ich mich frage, ob ich nächstes Jahr diese Strecke noch einmal schwimmen will."

Aber Panzlaff fühlt sich dieser Veranstaltung fast schon verpflichtet. So ist sie schon von Anfang an in ununterbrochener Serie bei dieser Veranstaltung anzutreffen. Höhepunkt war 2000 der Gesamtsieg.

Kurz entschlossen

Ziemlich kurz entschlossen nahmen auch die DLRGler Marius Kreutzer, Christiane Weiling, Sandra Bonner und Antje Schwandt als Staffel am Wakenitz-Schwimmen teil. Zu viert bewältigten sie die Strecke in 3:58:13 std, wobei Marius Kreutzer als Schlussschwimmer mit 4,5 Kilometern das längste Stück absolvierte.

Als er die Staffel-Badekappe übernahm, konnte er neben vielen Einzelschwimmern, die immerhin eine Viertelstunde eher gestartet waren, auch noch eine Viererstaffel überholen, so dass am Ende ein sehr guter vierter Platz für das Team heraussprang.

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