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VfL: Silberbach-Krise in Kornharpen

SCHWERTE Ganze zwei mickrige Punkte konnte der VfL Schwerte in der laufenden Saison am heimischen Schützenhof behalten. Am Sonntag (28. Oktober, 15 Uhr) ist mit Vorwärts Kornharpen die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga (2 Punkte, 4:11 Tore) zu Gast. Sollte es da endlich mit dem ersten Heimsieg des VfL klappen?

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VfL: Silberbach-Krise in Kornharpen

"Alles unter Platz fünf ist eine Enttäuschung", ließ Kornharpens Manager Jörg Versen vor der Saison verlauten. Allerdings haben die "Kornemänner", nach dem verpassten Aufstieg vor der Saison mit David Buchholz (VfL Bochum II), Sebastian Kleine, Dennis Gidaszewski (beide Westfalia Herne), Daniel Gavranovic (TSG Sprockhövel) und Michael Rothholz (SF Oestrich) gleich fünf Leistungsträger an Oberligisten verloren. Außer Tim Krickhahn (Hordel) kamen die Neuzugänge ausschließlich aus unterklassigen Vereinen oder aus der Jugend.

Vorwärts machte die Rolle rückwärts, liegt nur drei Zählern vor dem Schlusslicht VfL Schwerte auf einem enttäuschenden zwölftem Platz. Zwischenzeitlich soll sogar Trainer Jörg Silberbach vor dem Abschuss gestanden haben. Dessen Position dürfte sich nach zuletzt zwei Niederlagen wenig verbessert haben.

Der Mutmacher: Das Heimspiel aus dem Vorjahr

Mut geben sollte den Schwertern das Heimspiel aus dem Vorjahr, als der VfL durch Tore von Berkan Vardi und David Flamme mit 2:0 am Schützenhof gewann und damit Kornharpen die letzten Aufstiegshoffnungen nahm - ein zu Null gegen die damalige Torfabrik der Bochumer.

Von einer Torfabrik ist Kornharpen in dieser Saison weit entfernt. 17 Treffer stehen bisher auf dem Konto, einer mehr als der VfL bisher erzielen konnte. Guido Silberbach, der 40-jährige Bruder des Trainers und in den letzten beiden Spielzeiten jeweils Torschützenkönig der Verbandsliga, traf überhaupt noch nicht. Dafür konnte sich Sebastian Janas, von der SpVg BG Schwerin gekommen, bereits zehn Mal in die Torjägerliste eintragen. Beim 5:1 gegen Langscheid markierte er alle fünf Tore.

Am Sonntag ohne Gegentreffer zu bleiben wäre nach zuletzt elf gegnerischen Einschüssen in drei Spielen schon Balsam auf den Wunden der Schwerter.

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