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VfL arbeitet für das Unternehmen Oberliga

Volleyball in Ahaus

Nach der Aufstiegseuphorie sind die Volleyballerinnen des VfL Ahaus zurück im Arbeitsalltag. Das Unternehmen Oberliga wartet ab September. Mit „neuem“ Cheftrainer.

AHAUS

29.06.2018
VfL arbeitet für das Unternehmen Oberliga

Mit neuem Cheftrainer und eingespieltem Kader geht der VfL Ahaus das Abenteuer Oberliga an. Einzig Annika Dresemann (r.) wird dem Team wegen eines Auslandsaufenthalts fehlen. Das sollen junge Talente kompensieren. © Sascha Keirat

Noch frisch sind die Erinnerungen an den letzten Verbandsliga-Spieltag und an das entscheidende Aufstiegsspiel zur Oberliga. Die Freude ist nun wieder der Arbeit gewichen. Seit Anfang Juni bereitet sich das Team auf die große Herausforderung vor: und das mit „neuem“ hauptverantwortlichem Trainer. Der bisherige Co-Trainer Sebastian Förster hat die Trainingsleitung übernommen (Münsterland Zeitung berichtete), Pavel Ivanov wird hauptverantwortlich die zweite Mannschaft in der Bezirksklasse betreuen.

„Wir haben diese Entscheidung gemeinsam im Verein getroffen, um vielleicht auch neue Akzente und einen frischen Wind hineinzubekommen. Dafür muss man auch im Erfolg die Sinne schärfen“, erklärt Förster. An der Philosophie wird sich dadurch nichts ändern. „Wir müssen weiter unser Spiel durchsetzen.“ Das wird mit dem eingespielten Personal vonstattengehen.

Nur ein Abgang

Ein Pluspunkt: Einzig Annika Dresemann muss wegen eines Auslandsaufenthalts aussetzen. „Um in der Breite stärker aufgestellt zu sein, führen wir nach und nach junge Spielerinnen heran“, berichtet Förster. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass in der Oberliga schon ein anderes Niveau herrsche. „Das Spiel ist schneller, der Angriffsdruck stärker.“ Da der VfL nicht das größte Team sei, müsse viel im Bereich Schnelligkeit und Athletik gearbeitet werden. „So können wir die körperlichen Nachteile ausgleichen.“

VfL arbeitet für das Unternehmen Oberliga

Trainer Sebastian Förster © Sascha Keirat

Die Grundlagenarbeit steht aktuell im Mittelpunkt. Die Feinarbeit wird dann im August vorgenommen: Zwei Tests gegen Oberligisten sind geplant, dazu kommt ein Trainingslager im Sauerland. „Am Sorpesee wird uns eine Halle zur Verfügung stehen, untergebracht sind wir in einem Bootshaus. Da wollen wir uns noch einmal einschwören“, so Sebastian Förster. Gegen den RC Sorpesee II hatte sich der VfL bekanntlich in der Relegationsrunde zur Oberliga durchgesetzt. Auf den Punkt gut vorbereitet will der VfL Ahaus dann am ersten Spieltag am 22. September sein.

Ziel: Klassenerhalt

Wo soll die Reise denn hingehen? „Die Oberliga ist für uns komplett Neuland. Unser Anspruch kann es allein sein, uns zu akklimatisieren und den Klassenerhalt anzupeilen. Vor allem wollen wir der Musik nicht gleich zu Beginn hinterherlaufen“, geht der VfL das Unternehmen Oberliga entspannt an. Sebastian Förster bleibt dabei fokussiert und wiederholt noch einmal: „Wir wollen unser Spiel spielen.“

Die Gegner in der Oberliga-Staffel 2: VfL Telstar Bochum, RC Borken-Hoxfeld II, SC Hennen, SV BW Aasee II, SV BW Sande, VoR Paderborn, VV Schwerte, TV Gladbeck II, SV BW Dingden II