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VfL lädt zu Gegentoren ein

SCHWERTE Er könnte es sich einfach machen und dem Schiedsrichter die Schuld in die Schuhe schieben. Aber Trainer Marco Schink sucht in dem Unparteiischen nicht den Sündenbock für die Niederlage bei TuRa Rüdinghausen - sehr wohltuend.

VfL lädt zu Gegentoren ein

Matthias Roos streckte sich nach Kräften, doch zu einem Punktgewinn für den VfL Schwerte reichte es beim Gastspiel in Rüdinghausen nicht.

"Es war nicht der Schiedsrichter, der uns die drei Gegentore in der ersten Halbzeit reingehauen hat", sagt Schink. Mit anderen Worten: Die Mannschaft war selbst schuld. "Der VfL lädt ein, die anderen nehmen an", brachte es Schink auf den Punkt. Aber wie kommt es, dass die Mannschaft wie schon gegen Weißtal eine solch schwache erste Halbzeit hinlegt? "Das ist die Frage, die wir uns alle stellen", rätselt auch der Trainer, "offenbar brauchen wir immer erst einen Schuss vor den Bug, um wach zu werden. Aber das müssen wir schnellstens abstellen", weiß er und wird in diesen Situationen mit der Ohnmacht eines Trainers am Spielfeldrand konfrontiert. "Ich mache die Aufstellung, kann an jeden Einzelnen appellieren und die Zuteilung bei Standards vornehmen. Aber den Rest müssen die Jungs schon selber machen", meint Schink.

Immer wieder andere Fehlerquellen

Und immer wieder sind es andere Fehlerquellen, die zu den Gegentoren führen. Erst ein Kopfball nach einer Standardsituation, dann ein kapitaler Fehlpass von Aydin und zu allem Überfluss noch ein Torwartfehler - und schon hatte es dreimal im VfL-Kasten gerappelt. A propos Torwart: Für viele Beobachter überraschend, hatte David Sobral den Vorzug gegenüber Krishan Weber bekommen, der zuletzt nicht schlecht gespielt hatte. Nach den Eindrücken der Trainingswoche habe er sich in Übereinstimmung mit Torwarttrainer Striewe für Sobral entschieden, erklärt Schink. Auch für die nächsten Spiele wolle er seiner Linie treu bleiben und sich zumindest vorläufig nicht auf eine dauerhafte Nummer eins festlegen.

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